Vergewaltigungsvorwurf gegen Fußballer Ronaldo weist Anschuldigungen zurück

Sieht sich seiner Meinung nach zu Unrecht dem Vorwurf der Vergewaltigung ausgesetzt: Cristiano Ronaldo

(Foto: AFP)
  • Cristiano Ronaldo hat die Vergewaltigungsvorwürfe, die nun Gegenstand einer neuen polizeilichen Ermittlung sind, via Twitter zurückgewiesen.
  • Sein reines Gewissen erlaube es ihm, die Ergebnisse der Untersuchung in Ruhe abzuwarten, twitterte der Fußballer.

Der Fußballer Cristiano Ronaldo hat sich zum ersten Mal persönlich zu den Vergewaltigungsvorwürfen gegen ihn geäußert. "Ich weise die Vorwürfe, die gegen mich erhoben werden, entschieden zurück", schrieb der portugiesische Nationalspieler auf Twitter. Vergewaltigung sei ein verabscheuungswürdiges Verbrechen, das gegen alles gerichtet sei, wofür er stehe und woran er glaube.

Am Freitag berichtete das Nachrichtenmagazin Der Spiegel von einer Zivilklage der US-Amerikanerin Kathryn Mayorga gegen Ronaldo. Mit dem Verfahren im Bundesstaat Nevada soll eine Verschwiegenheitsklausel für nichtig erklärt werden, der sich Mayorga im Zuge einer außergerichtlichen Einigung mit Ronaldo dem Bericht zufolge vor einigen Jahren unterworfen hatte. Nach Angaben des Spiegels soll Ronaldo der Frau 375 000 US-Dollar Schweigegeld gezahlt haben. Mayorga beschuldigt Ronaldo demnach, sie 2009 in der Suite eines Luxushotels in Las Vegas vergewaltigt zu haben.

Der Fall war in Grundzügen bereits 2017 bekannt geworden. Auf der Grundlage von Dokumenten, die durch die anonym betriebene Enthüllungsplattform "Football Leaks" publik wurden, hatte der Spiegel erstmals über die Vergewaltigungsvorwürfe gegen Ronaldo aus dem Juni 2009 berichtet. Nach dem erneuten Bericht des Magazins hat die Polizei von Las Vegas neue Ermittlungen in dem Fall aufgenommen.

Sein reines Gewissen erlaube es ihm, die Ergebnisse der Ermittlungen in Ruhe abzuwarten, twitterte Ronaldo weiter. So sehr ihm daran gelegen sei, seinen guten Ruf wiederherzustellen, wolle er doch das Medienspektakel nicht weiter anfüttern.

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Damit geht die Behörde den jüngsten Vorwürfen der US-Amerikanerin Kathryn Mayorga nach. Sie behauptet, Ronaldo habe sie 2009 in einer Hotelsuite vergewaltigt.