Vermeintliches Hass-Verbrechen in Louisiana Afroamerikanerin täuscht rassistischen Übergriff vor

Die Details schienen grausam, von einer Beteiligung des Ku-Klux-Klan war die Rede: Nun stellt sich heraus, dass sich eine 20-jährige Afroamerikanerin im US-Bundesstaat Louisiana offenbar selbst in Brand gesetzt hat.

Eine junge Schwarze hat im südlichen Bundesstaat Louisiana einen rassistischen Angriff vorgetäuscht. Die Frau habe sich ihre Verletzungen selbst beigebracht, berichtet CNN unter Berufung auf Polizeikreise. Die 20-Jährige liegt laut der Onlinezeitung The News Star mit schweren Verbrennungen im Krankenhaus.

Die Frau hatte ausgesagt, sie sei am Sonntagabend von drei Unbekannten in einem Park von Winnsboro mit einer entflammbaren Flüssigkeit überschüttet und in Brand gesetzt worden. Laut dem örtlichen Sheriff wurden mit Zahnpasta die Initialen des Ku Klux Klan sowie eine rassistische Beleidigung auf ihr Auto geschmiert.

Der schwarze Bürgermeister Jackie Johnson sagte bereits unmittelbar nach Bekanntwerden des Vorfalls, es sollten keine voreiligen Schlüsse gezogen werden. Er sei nicht überzeugt, dass es sich um einen rassistischen Übergriff gehandelt habe.

Auch Süddeutsche.de hatte am Dienstag über die vermeintlich rassistische Attacke in Louisiana berichtet.