ValparaísoRiesiger Waldbrand zerstört 100 Wohnungen in Chile

Mittlerweile hat die Feuerwehr die Flammen in Valparaíso unter Kontrolle. Mindestens 19 Menschen sind verletzt worden.

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Ein Großbrand hat mehrere Wohnungen in der chilenischen Hafenstadt Valparaíso zerstört. Das Feuer griff am Montag vom Wald und Weideland auf ein Viertel am Südrand über, wie der Katastrophendienst Onemi mitteilte. Um die 100 Wohnungen wurden beschädigt, einige brannten vollständig nieder.

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Etwa 200 Menschen mussten wegen des Feuers ihre Häuser verlassen. Neunzehn Menschen wurden leicht verletzt, unter ihnen vier Feuerwehrleute. Die meisten Verletzten wurden wegen Atembeschwerden behandelt, wie Vize-Innenminister Mahmud Aleuy sagte. "Zum Glück gibt es keine Todesopfer."

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Etwa 400 Einwohner Menschen wurden in Sicherheit gebracht. Fast 48.000 Haushalte waren demnach von der Stromversorgung abgeschnitten. Hunderte Feuerwehrleute und zehn Löschflugzeuge waren im Einsatz, um die Flammen unter Kontrolle zu bringen, die durch den starken Wind weiter angefacht wurden.

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dpa

Bis auf die Wände abgebrannt: Die 59-jährige Nora Villarroel hat bei dem Großbrand ihr Zuhause verloren.

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Die auf Hügeln errichtete Stadt ist für Brände besonders anfällig. Feuer kann sich rasch über den in den Schluchten zwischen den Hügeln angesammelten Müll ausbreiten. Im April 2014 kamen in Valparaíso bei der schlimmsten Brandkatastrophe in der Geschichte Chiles 15 Menschen ums Leben. Etwa 3000 Gebäude wurden damals zerstört.

© SZ.de/dpa/AFP/lot - Rechte am Artikel können Sie hier erwerben.
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