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Unfälle:Drei Menschen sterben in Australien nach Tier-Angriffen

Hai-Angriff vor Australien

In der vergangenen Woche hatte ein Hai einem Surfer ein Bein ausgerissen - der Mann starb am Freitag im Krankenhaus.

(Foto: AFP)
  • In Australien sind innerhalb einer Woche drei Menschen nach Tier-Angriffen gestorben.
  • Ein Surfer und eine Taucherin wurden von Haien attackiert: Der Surfer starb später im Krankenhaus, die Taucherin konnte von ihrem Tauchpartner noch ins Boot zurück gezogen werden, starb aber auf dem Weg an den Strand.
  • Eine Urlauberin aus Neuseeland wurde vermutlich von einem Krokodil gefressen.

Durch Angriffe von Haien und einem Krokodil sind in den vergangenen Tagen in Australien drei Menschen gestorben. Am Sonntag fiel ein Hai eine Taucherin vor der Küste von Perth an. Der Tauchpartner konnte die 60-Jährige zurück ins Boot ziehen, doch sie sei gestorben, ehe die beiden den Mindarie-Strand bei Perth erreichten, berichtete die Polizei in Westaustralien.

Fischer, die den Tauchern zur Hilfe kamen, berichteten, der Hai sei mehr als fünf Meter lang gewesen. Die Behörden schlossen mehrere Strände in der Umgebung. Erst am Freitag war ein Surfer gestorben, dem ein Hai drei Tage zuvor südlich von Perth ein Bein abgebissen hatte.

Vor Westaustralien gab es in den vergangenen 16 Jahren 15 tödliche Hai-Angriffe. Weil deutlich mehr Haie als früher vor der Küste schwimmen, begannen die Behörde 2014, Tiere zu töten. Das Programm wurde nach heftigen Protesten von Tierschützern wieder eingestellt.

Zwei Krokodile bei Suche nach Vermisster getötet

Im Bundesstaat Queensland wurde eine vermisste Frau vermutlich von einem Krokodil gefressen. Wie die Polizei mitteilte, wurden menschliche Überreste in einem mehr als vier Meter langen Krokodil gefunden, das am Freitag gefangen und eingeschläfert worden war. Zuvor war bei der Suche nach der 46-Jährigen bereits ein anderes Krokodil getötet worden.

Das Krokodil hatte die Frau aus Neuseeland nachts beim Schwimmen angegriffen und unter Wasser gezogen. Es war die vierte Krokodilattacke im Norden Australiens in diesem Jahr.

© SZ.de/dpa/jobr/fie
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