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Unfälle - Berlin:Wilde Verfolgungsjagd mit der Polizei

Berlin (dpa/bb) - Ein Autofahrer hat sich am Sonntag in Berlin-Moabit eine Verfolgungsjagd mit der Polizei geliefert und mehrere rote Ampeln ignoriert. Die Beamten hatten ihn wegen Unfallschäden am Wagen und stark verschmutzter Kennzeichen kontrollieren wollen. "Die Einsatzkräfte folgten dem Wagen mit eingeschaltetem Blaulicht und Martinshorn." Unterwegs kollidierte der 56-Jährige in seinem Wagen auch noch mit einem stehenden Fahrzeug und fuhr einfach weiter, wie die Polizei mitteilte. Nahe dem Hauptbahnhof hatte die wilde Fahrt ein Ende. An der Ecke Alt-Moabit/Katharina-Paulus-Straße fuhr der Autofahrer auf den Gehweg, stellte den Wagen ab, rannte in eine nahe Grünanlage und wurde dort nach kurzer Verfolgung festgenommen.

Die Polizisten stellten fest, dass der Wagen abgemeldet und nicht mehr versichert ist. Die angebrachten Kennzeichen waren gestohlen. Im Kofferraum entdeckten die Beamtinnen und Beamten mehrere hochwertige Fahrradteile, die offensichtlich zu mindestens sieben Fahrrädern gehören. Das alles wurde beschlagnahmt. Der 56-Jährige wurde erst einmal laufen gelassen. Doch ihn erwarten eine Menge Anzeigen - unter anderem wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, Urkundenfälschung, Unfallflucht und Verdachtes der Hehlerei.