Orkantief "Ciarán":1,2 Millionen Haushalte in Frankreich ohne Strom

Sturm in Frankreich 2023: Schäden in La Rochelle

In La Rochelle im Westen Frankreichs beginnen Arbeiter mit dem Aufräumen. Einige Bäume sind wegen des Sturms "Ciarán" umgekippt.

(Foto: Yohan Bonnet/AFP)

Am stärksten sind die Menschen in der Bretagne betroffen. Ein Lastwagenfahrer kam ums Leben, zum Teil gibt es Fahrverbote in der Region.

1,2 Millionen Haushalte in Frankreich sind wegen des Orkantiefs Ciarán ohne Strom. Techniker seien damit beschäftigt, die Versorgung wiederherzustellen, teilte Energiewendeministerin Agnès Pannier-Runacher mit. 780 000 der betroffenen Haushalte befinden sich in der Bretagne, wie der Stromversorger Enedis mitteilte. 3000 Techniker seien im Einsatz.

Schon vor den schweren Stürmen in der Nacht zum Donnerstag hatte der Stromversorger Material und Personal in die betroffenen Regionen verlegt.

Sturm in Frankreich: Mensch im Regen beim Orkantief Ciaràn

Orkantief "Ciarán" erreichte den Norden Frankreichs bereits am Mittwoch.

(Foto: Thierry Thorel/Imago/MAXPPP)

Unterdessen wurde ein erstes Todesopfer durch den Sturm in Frankreich bekannt: Ein Lastwagenfahrer kam in der Nacht ums Leben, als sein Fahrzeug von einem umstürzenden Baum getroffen wurde, wie Transportminister Clément Beaune dem Sender France Info sagte. Obwohl das Unwetter sich in Teilen des Landes bereits abschwäche, sollten die Menschen vorsichtig sein und Fahrverbote in den Regionen beachten, erklärte er.

Durch das Unwetter wurden in Frankreich mindestens zwei Menschen leicht verletzt. Es handelt sich um einen Feuerwehrmann und einen Autofahrer, dessen Wagen von einem Baum getroffen wurde.

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