Mira Sorvino

Die US-Schauspielerin war eine der ersten Frauen, die dem Filmproduzenten Harvey Weinstein sexuelle Gewalt vorwarfen und damit die "MeToo"-Bewegung ins Rollen brachten. Nun hat die 51-Jährige erstmals öffentlich darüber gesprochen, dass sie bei einem Rendezvous vergewaltigt worden sei. Den Namen des Täters nannte Sorvino auf einer Pressekonferenz in der Stadt Albany im US-Bundesstaat New York allerdings nicht: "Ich habe es nie öffentlich gesagt und ich möchte auch nicht ins Detail gehen, denn es ist manchmal unmöglich, so etwas zu teilen", sagte sie. Sie spreche nun, um anderen zu helfen. Denn es gebe viele Menschen, die die Unterstützung der Justiz benötigten. Sie bräuchten auch das Gefühl, sich Zeit nehmen zu können, um das Trauma und die Scham zu verarbeiten. Sorvino kämpft schon lange dafür, Sexualstraftaten härter zu bestrafen. Sie fordert unter anderem, die Verjährungsfristen zu verlängern.

Bild: dpa 14. Juni 2019, 19:032019-06-14 19:03:50 © SZ.de/AP/dpa/eca/biz/olkl