Leute:"Karl war immer eine Inspiration für mich"

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Leute: Statt pink- vielleicht schon bald weißhaarig: Jared Leto wird eine Hauptrolle im Film über Karl Lagerfeld übernehmen.

Statt pink- vielleicht schon bald weißhaarig: Jared Leto wird eine Hauptrolle im Film über Karl Lagerfeld übernehmen.

(Foto: Pascal Le Segretain/Getty Images for BoF)

Jared Leto übernimmt eine Hauptrolle in einem Film über Designer-Ikone Lagerfeld, Mila Kunis hat dank ihrer Kollegen nicht mit Drogen experimentiert, und Iris Berben träumt noch immer von einer gerechteren Gesellschaft.

Jared Leto, 50, Schauspieler, wird sich eventuell bald die Haare weiß färben müssen. Er wird eine Hauptrolle in dem Film über Karl Lagerfeld übernehmen, berichtet jetzt die US-Entertainment-Website Deadline. Ob es sich dabei dann auch tatsächlich um die Rolle des Designers handelt, ist noch nicht klar. "Karl war immer eine Inspiration für mich", sagte Leto dem Bericht zufolge. Er sei ein "Universalgenie" gewesen. Der Film über dessen Leben werde "eine respektvolle Ode an Karl". Jared Leto wird den Film in Kooperation mit Lagerfelds Unternehmen Maison Karl Lagerfeld auch selbst produzieren.

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(Foto: Jordan Strauss/dpa)

Mila Kunis, 39, Schauspielerin ohne große Skandale, weiß, warum sie nicht auf die schiefe Bahn geraten ist. Dass sie niemals mit Drogen in Berührung gekommen sei, verdanke sie nämlich ihren Kollegen aus der Sitcom "Die wilden Siebziger". "Der Grund, aus dem ich keine Drogen nehme, der Grund, aus dem ich da nicht reingeraten bin, ist der, dass das niemand am Set gemacht hat", sagte die Schauspielerin der US-Zeitschrift Vanity Fair. In ihrer beeinflussbaren Teenager-Zeit hätten die etwas älteren Kollegen sie leicht auch zu schlechten Entscheidungen bewegen können: "Ich blickte zu ihnen auf, als ich 14 war, und deshalb hätte der Verlauf meiner Karriere, meines Lebens, jede mögliche Richtung einschlagen können - aber das hat er nicht."

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(Foto: Marius Becker/dpa)

Iris Berben, 72, Schauspielerin, träumt weiter von einer gerechteren Gesellschaft, die Klassenunterschiede überwindet. "Ich glaube schon, dass der Wunsch da ist, und dass immer mehr Menschen begreifen, dass es nicht nur ein Wunschdenken sein sollte, sondern dass es elementar wichtig wird", sagte sie der Deutschen Presse-Agentur. Menschen bekämen keine Antworten mehr und würden alleingelassen. Es würde sie erschrecken, dass sie im Jahr 2022 die Demokratie noch mal verteidigen müsse. "Ich hätte mir auch nicht vorgestellt, dass man sich gegen gewisse Frauenbilder wieder auflehnen muss. Da waren wir doch schon mal weiter. Aber vielleicht bedeutet das Leben: Dass wir zwar die Staffelstäbe weitergeben an die nächste Generation, aber trotzdem immer wieder darum kämpfen müssen, wie wir leben wollen."

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(Foto: Imago/Bobo)

Julian Hölting, Mitte 20, Bassist der Indiepop-Band Von wegen Lisbeth, stellt in Hamburg seine Ernährung um. Statt Döner oder Currywurst, dem Lieblingssnack in seiner Heimat Berlin, gibt es in der Hansestadt eine maritime Delikatesse. "Wenn wir in Hamburg sind, muss ich unbedingt ein Fischbrötchen essen", sagte der Musiker der Deutschen Presse-Agentur. Auch wenn sich die fünf Bandmitglieder bei der Frage, ob es Hamburg mit ihrer Heimatstadt Berlin aufnehmen kann, uneinig sind, spielen sie gerne im Norden. "Wir haben hier immer total schöne Abende", berichteten sie.

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(Foto: Gerald Matzka/Getty Images)

Natalia Klitschko, 51, aus der Ukraine stammende Sängerin, ist von der heilenden Wirkung von Musik überzeugt. "Musik ist eine universelle Sprache", sagte sie dem Magazin Bunte bei einer Veranstaltung der Tribute-to-Bambi-Stiftung. Die Musikerin unterstützt gemeinsam mit der Refugio-Kunstwerkstatt geflüchtete Kinder und Jugendliche. Das Beste, was diese machen könnten, um ihre Emotionen zu verarbeiten, sei, zusammen zu singen und zu tanzen. "Es gibt einem ganz viel zurück, wenn du siehst, dass die Kinder wieder lachen können und dass man auch einen Teil von sich in diesem Projekt weitergeben kann." In ihrer Heimat sei Musik generell sehr wichtig. "Den Menschen, die für uns alle kämpfen, gibt das auch Mut und Hoffnung auf eine bessere Zukunft."

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