Promis der WocheVon Ehe-Exits, Hormonhaushalten und Tütenpacker-Jobs

Gwyneth Paltrow, Robbie Williams und Helene Fischer wissen es: Manchmal dauert es seine Zeit, bis sich eine Situation zur Zufriedenheit aller Beteiligten aufklärt.

Boris Johnson

Politisch ist der frühere britische Außenminister, 54, Befürworter eines harten Brexit, er will also möglichst schnell raus aus der EU. Doch damit konnte er sich nicht durchsetzen, im Juli trat er im Streit mit Premierministerin Theresa May zurück. Auch der private Umbruch, den Johnson an diesem Freitag öffentlich machte, scheint eine längere Angelegenheit zu sein. Er und seine Frau, die Juristin Marina Wheeler, ebenfalls 54, lassen sich scheiden. Das Paar habe sich bereits vor Monaten getrennt, der britischen Boulvardzeitung The Sun zufolge sollen wiederholte Affären Johnsons der Grund für das Ende der Ehe sein. Dennoch hört sich die schriftliche Erklärung der beiden nicht nach einem harten "Ehe-Exit" an. "Nach 25 Jahren Ehe haben wir entschieden, dass es in unserer beider bestem Interesse ist, sich zu trennen. Als Freunde werden wir unsere vier Kinder in den kommenden Jahren weiter unterstützen." Das klingt nach "conscoius uncoupling", also nach bewusster Entpartnerung, ein Begriff, den einst die Schauspielerin Gwyneth Paltrow prägte, als sie sich von ihrem damaligen Partner, dem Coldplay-Sänger Chris Martin, getrennt hatte.

Bild: Peter Nicholls/Reuters 7. September 2018, 19:202018-09-07 19:20:33 © SZ.de/AFP/Bloomberg/dpa/eca/olkl