Die Menschen, die sich vor dem Gerichtsgebäude versammeln, sind überwiegend Frauen. "Ozzy, wir lieben dich und beten für dich", steht auf einem Zettel. Weiße Luftballontrauben werden in die Luft gehalten. Wer hier steht, glaubt fest an die Version, die der 27-Jährige vor Gericht erzählt:

Er sei nachts neben seiner ebenfalls wachen Freundin Reeva Steenkamp im dunklen Schlafzimmer aufgewacht und ohne seine Prothesen aufgestanden, um die Balkontüren zu schließen. Er habe ein Geräusch aus dem Badezimmer gehört, habe seine Waffe unter dem Bett hervorgeholt und nach einem Geräusch aus der Toilettenkabine auf die Toilettentür geschossen. Erst als er seine Freundin danach nicht gleich im Schlafzimmer entdecken konnte, habe er realisiert, dass sie es war, die sich hinter der Tür befand.

Bild: dpa 14. April 2014, 18:522014-04-14 18:52:59 © Süddeutsche.de/leja