Leute:Der Ottifant steht jetzt im Duden

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Leute: Otto Waalkes posiert mit Ottifanten 2013 bei einer Ausstellung. Nun haben es die Tiere auch in den Duden geschafft.

Otto Waalkes posiert mit Ottifanten 2013 bei einer Ausstellung. Nun haben es die Tiere auch in den Duden geschafft.

(Foto: Jens Kalaene/picture alliance / dpa)

Otto Waalkes freut sich über einen bisher unbekannten Genitiv, Rihanna wird der Star der nächsten Super-Bowl-Halbzeitshow, und Reinhold Messner lässt sich von seiner Frau bekochen.

Otto Waalkes, 74, Komiker, hat im Duden Neues über seinen Ottifanten gelernt. Die vermenschlichten Elefanten sind seit zwei Tagen in der Online-Version des Standardwerks zur deutschen Rechtschreibung zu finden. Waalkes schrieb dazu auf Instagram: "Staaark - mein Ottifant steht jetzt im Duden!" Er könne nun immer nachlesen, wie man das Wort richtig schreibe und ausspreche, und sogar den Genitiv nachschauen. "Ich wusste gar nicht, dass er 'nen Genitiv hat - den hat er mir nie gezeigt." Der Duden beschreibt das Markenzeichen des Ostfriesen so: Ottifant, der. Von dem deutschen Komiker Otto Waalkes gestaltete Figur eines Elefanten, der menschliche Eigenschaften aufweist. Kunstwort, zum Vornamen Otto und Elefant gebildet.

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(Foto: Angela Weiss/AFP)

Rihanna, 34, Sängerin, wandelt auf den Spuren von Madonna, Lady Gaga, Beyoncé, Justin Timberlake und Prince. Sie soll beim Super Bowl LVII am 12. Februar 2023 als Hauptact bei der Halbzeitshow auftreten. Das NFL-Finale zählt zu den größten TV-Ereignissen des Jahres in den USA. Die Grammy-Gewinnerin postete auf Instagram ein Foto, auf dem ihre Hand mit einem Football zu sehen ist, und sammelte so in wenigen Stunden mehr als drei Millionen Likes. Rapper Jay-Z, der mit seiner Unterhaltungsfirma Roc Nation die Halbzeitshow mitproduziert, würdigte Rihannas Selfmade-Erfolg als Künstlerin und Geschäftsfrau. Sie wurde auf der kleinen Insel Barbados geboren und zähle nun zu den "herausragendsten Künstlern aller Zeiten", schrieb der Ehemann von Beyoncé.

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(Foto: Jonas Walzberg/dpa)

Linus Westphal, Steinewerfer, ist jetzt "Meister der tausend Sprünge". Einen flachen Stein möglichst oft übers Wasser hüpfen lassen - darum ging es bei der Ditsch-Weltmeisterschaft am Ostseestrand von Schönhagen. Etwa 35 Männer, Frauen und Kinder versuchten sich in zwei Disziplinen. Um Weltmeister zu werden, reichte es in diesem Jahr, den Stein elf Mal über das Wasser hüpfen zu lassen. Bei den Frauen und den Kindern schafften die Sieger jeweils acht Sprünge. Außerdem wurden die "Meister der Genauigkeit" gesucht: In dieser Disziplin mussten Steine in ein schwimmendes Tor geditscht werden. Bei den Männern gewann auch in dieser Disziplin der Hamburger Westphal.

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(Foto: Roland Weihrauch/dpa)

Reinhold Messner, 78, Bergsteiger, lässt sich von seiner Frau bekochen. Den Zeitungen der Funke-Mediengruppe erzählte er, welche Frage er seiner späteren Gattin vor vier Jahren beim ersten Treffen stellte: Er habe wissen wollen, ob sie kochen könne. "Ich kann überhaupt nicht kochen. Ich kann mir nicht vorstellen, die nächsten zehn Jahre für mich selbst zu kochen", begründete Messner seinen Vorstoß. "Wenn es etwas für den Rest des Lebens werden sollte, war es eine Grundvoraussetzung, dass Diane kochen kann." Seine 35 Jahre jüngere Frau schilderte die Situation in dem Doppelinterview so: "Nachdem du mich als Erstes gefragt hast, ob ich kochen kann, habe ich wirklich überlegt, ob ich aufstehe und gehe." Rückblickend verstehe sie jedoch Messners Frage. Ihr Mann sei einfach "sehr ehrlich" und präsentiere sich "auf eine authentische und recht forsche Art".

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