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Kriminalität - Hannover:Streit am Maschsee: Schwerverletzter per Not-OP gerettet

Deutschland
Das Blaulicht an einem Einsatzwagen der Polizei. Foto: Hauke-Christian Dittrich/dpa/Symbolbild (Foto: dpa)

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Hannover (dpa) - Nach einem gewalttätigen Streit am Ufer des Maschsees in Hannover ist ein schwer verletzter 33-Jähriger per Notoperation gerettet worden. Der Mann sei inzwischen außer Lebensgefahr, sagte ein Polizeisprecher am Dienstag. Der oder die Täter seien noch nicht ermittelt und auf der Flucht. Die Hintergründe der Tat waren zunächst unklar.

Nach Polizeiangaben meldete ein Spaziergänger der Behörde am Montag gegen 17.30 Uhr, dass es zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Menschen am Ufer des Maschsees gekommen sei. Zahlreiche Streifenwagen wurden losgeschickt, am Tatort fanden die Beamten den verletzten 33-Jährigen aus Hannover. Rettungskräfte versorgten den Mann und brachten ihn in ein Krankenhaus. Ein Unbekannter oder möglicherweise eine Gruppe von Angreifern hatte auf den 33-Jährigen eingestochen. Die Polizei ermittelt wegen versuchten Totschlags.

Der Streit soll sich auf der Ostseite des Maschsees etwa in Höhe des NDR-Landesfunkhauses abgespielt haben. Bis in die Nacht hinein suchten Beamte des Kriminaldauerdienstes den Uferstreifen nach Spuren und möglichen Waffen ab, ein Diensthund war im Einsatz. Außerdem suchten Taucher im Maschsee nach Spuren.

Zahlreiche Zeugenhinweise gingen bei der Polizei ein. Die Beamten riefen mögliche weitere Zeugen der Auseinandersetzung dazu auf, sich zu melden.

Nach Informationen der "Hannoverschen Allgemeinen Zeitung" soll der Streit im Wasser weitergegangen sein. Auf dem Boden des Sees seien auch Gegenstände gefunden worden. Spaziergänger, die den Streit bemerkt hatten, sollen der Polizei von mehreren Personen berichtet haben.

© dpa-infocom, dpa:210222-99-549045/7

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