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Japan:Mindestens 52 Tote nach schweren Unwettern

Mehr als eine Million Menschen auf der südwestlichen Hauptinsel Kyūshū wurde aufgerufen, ihre Häuser zu verlassen. Zehntausende Soldaten, Polizisten und Rettungskräfte sind im Einsatz.

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Nach Unwetter in Japan

Quelle: dpa

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In den von schweren Unwettern heimgesuchten Überschwemmungsgebieten in Japan schwindet die Hoffnung auf weitere Überlebende. Wie japanische Medien am Dienstag berichteten, stieg die Zahl der Todesopfer auf Japans südwestlicher Hauptinsel Kyūshū auf mindestens 50. Weitere Menschen werden vermisst.

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Unter den Opfern befinden sich auch 14 Bewohner eines Altenpflegeheims in der schwer betroffenen Präfektur Kumamoto. Die Behörden warnten vor den andauernden Gefahren durch die rekordstarken Niederschläge. Die Regierung gab die höchste Warnstufe für die Insel Kyūshū aus. Derweil setzten Zehntausende Soldaten, Polizisten und weitere Rettungskräfte ihren unermüdlichen Einsatz fort.

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Quelle: AFP

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Allein in der schwer betroffenen Präfektur kamen mindestens 49 Menschen ums Leben, elf wurden am Dienstag weiter vermisst, wie örtliche Medien berichteten. Auch aus der Präfektur Fukuoka wurde eine Tote gemeldet. Die 87 Jahre alte Frau war in der Nacht in ihrem überfluteten Haus gefunden worden. Am Dienstag konnte nur noch ihr Tod festgestellt werden. In der ebenfalls auf Kyūshū gelegenen Präfektur trat derweil der Chikugo-Fluss über die Ufer, wie Medien weiter berichteten. Eine Eisenbahnbrücke brach dort zusammen.

Nach Unwetter in Japan

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Japans meteorologische Behörde hatte die Bevölkerung aufgefordert, vorerst in "höchster Alarmbereitschaft" zu bleiben. Mehr als 1,2 Millionen Bewohner auf Kyūshū waren aufgerufen, ihre Häuser zu verlassen und Schutzräume aufzusuchen. Die massiven Niederschläge hatten am Wochenende schwere Überflutungen und Erdrutsche ausgelöst und hohe Schäden verursacht.

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Quelle: AP

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Im Bezirk Omuta (Fukuoka) werden Anwohner per Boot gerettet. Eine ältere Frau sagte dem Fernsehsender NHK, sie sei langsam losgelaufen, um sich in Sicherheit zu bringen, doch die Fluten seien so schnell angestiegen, dass sie ihr schließlich bis zum Hals reichten. "Ich wurde fast davongetragen und musste mich an einem Strommasten festhalten."

© SZ/dpa/AP/aner/odg

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