Yuki war in der Arbeit, ihr Sohn im Kindergarten, als das Erdbeben der Stärke 9,0 die Erde erzittern ließ und die Wassermassen am Nachmittag des 11. März auf die Stadt niederbrausten. Doch das Ausmaß der Zerstörung, die eingestürzten Häuser und zerborstenen Straßen machen es der 29-Jährigen unmöglich, zum Kindergarten zu gelangen. Es folgen 72 Stunden der Ungewissheit, bevor Yuki ihren Sohn wieder in die Arme schließen kann.

Bild: REUTERS 8. März 2012, 18:152012-03-08 18:15:03 © Süddeutsche.de/leja/holz