Prinzessin Mako:Hochzeit unter Protest

Auf diesen Tag hat die japanische Prinzessin Mako viele Jahre gewartet: Die Tochter von Kronprinz Akishino heiratet ihre Studentenliebe. Doch die Vermählung wird überschattet von Streitigkeiten um ihre Mitgift. Die Bilder.

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Japans Prinzessin Mako hat geheiratet

Quelle: dpa

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Die japanische Prinzessin Mako hat nach jahrelangem Warten ihre Studentenliebe Kei Komuro geheiratet. Das japanische Haushofamt reichte am Dienstag für das Paar die notwendigen Unterlagen zur amtlichen Registrierung der Heirat bei den Behörden ein, wie japanische Medien berichteten. Weil Komuro ein Bürgerlicher ist, ist Mako damit aus dem Kaiserhaus ausgeschieden.

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Prinzessin Mako winkt auf dem Weg zu ihrer Vermählung den Fotografen zu. Seit 2017 war das Paar verlobt, 2018 sollte bereits die Hochzeit stattfinden. Die geplante Vermählung wurde allerdings abgesagt. Vorausgegangen waren jahrelange vorwurfsvolle Berichte über finanzielle Kontroversen in der Familie Komuros. Komuros Mutter soll ihrem ehemaligen Verlobten Geld schulden.

Princess Mako Of Japan Marries Kei Komuro

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Komuro auf dem Weg zur Vermählung. Wegen der Kontroverse um Geldstreitigkeiten seiner Familie finden die bei Hochzeiten am kaiserlichen Hof sonst üblichen shintoistischen Riten und Zeremonien nicht statt. So etwas hat es in Japans Nachkriegsgeschichte noch nie gegeben.

Princess Mako Of Japan Marries Kei Komuro

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Polizeibeamte stehen am Hochzeitstag des Paares vor der Residenz des Bürgerlichen Kei Komuro Wache. Die Hochzeit und die Kontroverse um die Familie des Bräutigams hatte Unmut unter der japanischen Bevölkerung hervorgerufen. Der Druck auf Prinzessin Mako war in den vergangenen Jahren enorm. Die jahrelange Negativpresse soll zu einer Posttraumatischen Belastungsstörung geführt haben, wie das Hofamt kurz vor der Heirat der beiden bekanntgab.

Protesters hold banners during a march against the marriage between Japan's Princess Mako and her fiance Kei Komuro in Tokyo

Quelle: REUTERS

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Überschattet wurde der Hochzeitstag des Paares schließlich auch von Protesten. In Tokio versammelten sich zahlreiche Demonstranten, um ihren Unmut über die Vermählung kundzutun. Protestierende halten während eines Marsches Transparente in die Höhe. Auf einigen davon wird die Frage aufgeworfen, wer das künftige Leben der beiden finanzieren wird. Die frisch Vermählten wollen Japan verlassen und ihr Leben fortan in den USA verbringen. Komuro hatte dort Jura studiert und hat inzwischen bei einer US-Anwaltskanzlei zu arbeiten begonnen.

Protesters hold banners during a march against the marriage between Japan's Princess Mako and her fiance Kei Komuro in Tokyo

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Viele Japanerinnen und Japaner hatte der Gedanke empört, dass die Schulden von Komuros Mutter mit Prinzessin Makos steuerfinanzierter Mitgift in Höhe von umgerechnet gut einer Million Euro beglichen werden könnten.

Japan's Princess Mako leaves her home for her marriage in Akasaka Estate in Tokyo

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Auf die Mitgift hatte die Prinzessin schließlich verzichtet. Ebenso wie auf ihre royalen Ansprüche. Auf dem Weg zur Zeremonie winkt Prinzessin Mako ihren Eltern und ihrer Schwester zu.

Japans Prinzessin Mako

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Bereits eine Woche zuvor hatte sie sich auf die Hochzeit vorbereitet und ihren Ahnen die letzte Aufwartung als Mitglied der Kaiserfamilie gemacht. Wegen der Kontroverse um die Geldstreitigkeiten in der Familie ihres Mannes betete die Nichte von Kaiser Naruhito im Palast auch nur vom Innenhof eines Shinto-Heiligtums aus zu ihren Ahnen, statt wie eigentlich üblich im Inneren des Schreins in traditioneller Tracht.

Japan's Princess Mako leaves her home for her marriage in Akasaka Estate in Tokyo

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Japans Prinzessin Mako verbeugt sich vor der Heirat vor ihren Eltern, Kronprinz Akishino und Kronprinzessin Kiko.

Japan's Princess Mako leaves her home for her marriage in Akasaka Estate in Tokyo

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Ihre Schwester Prinzessin Kako begrüßt sie mit einer Umarmung.

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Journalisten warten, als die Autokolonne von Prinzessin Mako ankommt, auf eine kurze Pressekonferenz, nachdem sie Kei Komuro geheiratet hat.

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Unterdessen warten Japanerinnen und Japaner darauf, dass die japanische Prinzessin Mako mit ihrem Ehemann Kei Komuro für die Pressekonferenz das Akasaka-Anwesen in Tokio verlässt.

© SZ.de/berj/mida/dpa
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