Guatemala Kokain im U-Boot

Guatemalische Behörden haben im Pazifik ein selbstgebautes U-Boot aufgegriffen. Es hatte zehn Tonnen Kokain an Bord. In den USA gab es eine Großrazzia gegen Drogenkartelle.

Schlag gegen den Drogenhandel: Die Behörden des mittelamerikanischen Staates Guatemala haben zusammen mit der US-Drogenbehörde Dea zehn Tonnen Kokain gefunden - in einem U-Boot.

In dem selbstgebauten U-Boot wurden ganze zehn Tonnen Kokain gefunden.

(Foto: Foto: dpa)

Nach Medienberichten aus Guatemala wurde das selbst gebaute Unterwasserfahrzeug in internationalen Gewässern aufgebracht und gestürmt. Außerdem gab es die bisher größte Polizeiaktion gegen mexikanische Drogenkartelle in der Geschichte der Vereinigten Staaten: Mehr als 300 Menschen wurden in den USA verhaftet.

In dem U-Boot, das nun in einen Hafen geschleppt wird, wurden drei Kolumbianer und ein Mexikaner festgenommen. Nach Angaben des US-Senders CNN kam der Hinweis von kolumbianischen Behörden. Solche Unterwasserfahrzeuge werden seit Jahren auf kleinen Werften in Kolumbien gebaut und für den Kokain-Transport benutzt. US-Beamte gehen davon aus, dass die U-Boote etwa ein Drittel des Kokains transportieren, das auf dem Seeweg von Südamerika in die USA geschmuggelt wird.

Bei der Polizeiaktion in 19 US-Bundesstaaten waren nach Angaben von Justizminister Eric Holder insgesamt 62 Kilogramm Kokain, 331 Kilogramm Methamphetamine, 439 Kilogramm Marihuana sowie 3,4 Millionen Dollar und 144 Waffen sichergestellt worden. Mehr als 3000 US-Beamte seien beteiligt gewesen.