G-20-GruppenfotoWer traut sich neben den Kronprinzen?

Unmittelbar vor dem G-20-Gipfel in Buenos Aires stellen sich brisante Fragen: Wer gesellt sich zu wem - und wie? Worauf es bei Gruppenbildern wirklich ankommt.

Von Martin Zips

Wenn sich die Vertreter der mächtigsten Industrie- und Schwellenländer an diesem Freitag und Samstag in Buenos Aires treffen, ist die Frage, wer auf dem Gruppenbild neben wem steht, ganz besonders spannend - vor allem wegen des Erscheinens des saudischen Kronprinzen Mohammed bin Salman. Mehrere Länder haben sich zuletzt wegen der Tötung des regierungskritischen Journalisten Jamal Khashoggi von Saudi-Arabien distanziert, und die Frage, ob und wo er auf dem offiziellen Gruppenfoto platziert wird, ist brisant. Da war, jedenfalls fotografisch betrachtet, die Welt im vergangenen Jahr noch in Ordnung. Während die Staatsoberhäupter tagten, führte Olaf Scholz, damals noch Bürgermeister von Hamburg (Mitte), die First Ladies und First Men durchs Rathaus. Beim Gruppenbild kamen Merkels Ehemann Joachim Sauer zu Scholz' Linken und zu seiner Rechten Juliana Awada, Gattin des argentinischen Präsidenten, seiner roten Krawatte am nächsten. Ein absolut entspanntes Bild, das in seiner abwechslungsreichen Vielfalt besticht. Es geht aber auch anders, wie die nachfolgenden Bilder zeigen.

Bild: Friedemann Vogel/Getty Images 29. November 2018, 19:572018-11-29 19:57:34 © SZ.de//olkl/pvn/rus