Leute:So ein Dreck!

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Leute: Schauspieler Christoph Maria Herbst hat in seinem Leben "viel Dreck gefressen".

Schauspieler Christoph Maria Herbst hat in seinem Leben "viel Dreck gefressen".

(Foto: Christian Charisius/dpa)

Christoph Maria Herbst folgt Omas Ratschlägen, Nancy Faeser hat schon einen Plan für den Ruhestand, und Matze Knop analysiert die "Layla"-Debatte.

Christoph Maria Herbst, 56, Schauspieler, hat sich an großmütterliche Ratschläge gehalten. "Meine Oma hat immer gesagt, jedes Jahr sollte man ein Kilo Dreck essen, weil das den Körper reinigt", sagte Herbst der Rheinischen Post. "Ich bin froh, in meinem Leben genügend Dreck gefressen zu haben." Was er damit meinte: seine Anfänge am Theater in Dinslaken. Das sei die "vielleicht wichtigste und prägendste Zeit" für ihn gewesen. "Dort lernte man, wie es geht - und wie es auch nicht geht. Da musst du einfach rausgehen und auf der Bühne einen ganzen Abend stemmen." Nach ersten TV-Auftritten verhalf Herbst 2004 seine Rolle des zynischen und unfähigen Abteilungsleiters Bernd Stromberg zum Durchbruch.

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(Foto: Uwe Anspach/dpa)

Harald Glööckler, 57, Modeschöpfer, hält nichts von Socken in Sandalen. "Stilvoll ist das keineswegs - egal, ob das Männer im Alltag tragen oder Frauen auf dem Laufsteg", sagte Glööckler der Deutschen Presse-Agentur. Socken in Sandalen seien grundsätzlich nicht besonders reizvoll, allerdings sehe er das persönlich eher entspannt. "Bei Männern kommt es, ehrlich gesagt, immer auf den Typen an. Wenn der sexy ist, verzeiht man ihm auch Socken in Sandalen."

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(Foto: imago/Political-Moments)

Nancy Faeser, 52, Bundesinnenministerin, hat schon konkrete Vorstellungen für den Ruhestand. "Ich glaube, wenn wir irgendwann mal in Pension sind, mein Mann und ich, werden wir sicherlich uns auch einen Hund anschaffen", sagte die SPD-Politikerin am Dienstagabend in Potsdam bei der Veranstaltungsreihe "RND vor Ort" des Redaktionsnetzwerks Deutschland. Sie und ihr Mann seien "große Hundefans", ihr Kollege Hubertus Heil dagegen, verriet Faeser, habe Hasen zu Hause.

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(Foto: Thomas Frey/dpa)

Matze Knop, 47, Comedian, findet, dass der Sommerloch-Streit über den Song "Layla" viel über die Debattenkultur in Deutschland aussagt. "Wir lernen daraus, dass wir uns viel zu sehr mit Nebensächlichkeiten in Deutschland befassen, anstatt sich mit den wirklich wichtigen Dingen und Themen in unserem Land zu beschäftigen und dafür Lösungen zu finden", sagte Knop der Deutschen Presse-Agentur. "Aus komödiantischer Sicht war die Debatte rund um ,Layla' für mich natürlich ein gefundenes Fressen." Der von Kritikern für sexistisch erklärte Song "Layla" von DJ Robin & Schürze war von einigen Festveranstaltungen in Deutschland verbannt worden.

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