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China:21 Babyleichen in Fluss entdeckt

Grauenhafter Fund in China: In einem Fluss in der Nähe eines Krankenhauses sind 21 Babyleichen entdeckt worden. Es könnte sich um abgetriebene Säuglinge handeln.

In einem Fluss im Osten Chinas sind 21 Babyleichen entdeckt worden. Die Säuglinge wurden offenbar von Mitarbeitern eines nahegelegenen Krankenhauses im Fluss versenkt, teilten die Behörden mit. Mehrere Ärzte des Krankenhauses in Jijing seien suspendiert worden.

Anwohner hatten die Leichen, die in Plastiksäcken steckten, am Wochenende in der Nähe des Flussufers gefunden. Acht von ihnen hatten an den Füßen noch Erkennungszettel des Universitätskrankenhauses von Jining. Die anderen 13 Säuglinge konnten zunächst nicht identifiziert werden, berichtete die Zeitung Renmin Ribao.

Recherchen der Zeitung zufolge waren mindestens drei der acht identifizierten Kinder in lebensbedrohlichem Zustand in die Klinik der Medizinischen Hochschule eingeliefert worden. Unter den toten Babys waren Neugeborene, das älteste war einige Monate alt.

Weiteren Medienberichten zufolge könnte es sich teilweise auch um abgetriebene Babys handeln. Abtreibung gibt es vor allem wegen der Ein-Kind-Politik in China sehr oft. Offiziellen Statistiken zufolge werden pro Jahr etwa 13 Millionen Abtreibungen vorgenommen.

Von dem Krankenhaus war zunächst keine Stellungnahme zu erhalten.

© AFP/DAPD/kat/woja

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