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Brennender Düngemittelbetrieb in Krefeld:Rauchwolke laut ersten Messungen ungefährlich

Sirenen und Durchsagen im Radio warnten die Bewohner im Süden Duisburgs vor der dunklen Wolke. Sie wurde freigesetzt, als eine Lagerhalle für Düngemittel in Krefeld in Brand geriet. Ersten Messungen zufolge ist der Rauch nicht gefährlich.

Sie sieht bedrohlich aus, die schwarze Wolke, die bei einem Brand in einem Krefelder Düngemittelbetrieb entstanden ist. Ersten Messungen zufolge ist sie aber weniger bedrohlich, als zunächst angenommen. Von einer brennenden Lagerhalle für Düngemittel im Krefelder Hafen zogen die dunklen Rauchschwaden am Morgen in den Süden Duisburgs. Erste Analysen des Landesumweltamtes haben nun ergeben, dass keine Gefahr für Menschen in der Umgebung der Fabrik besteht.

Vor allem im Duisburger Ortsteil Mündelheim waren die Bewohner aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten. In Krefeld ging gegen sieben Uhr morgens die Lagerhalle eines Düngemittelbetriebs aus noch ungeklärter Ursache in Flammen auf.

In Mündelheim hätten die Stickoxid-Werte unter der Nachweisgrenze gelegen, sagte ein Behördensprecher. Auch die Ammoniak-Konzentration sei ungefährlich für Menschen.

Die Lagerhalle ist den Angaben zufolge 50 mal 120 Meter groß; dort waren Rohstoffe und Fertigprodukte für mineralische Mehr-Nährstoffdünger in Brand geraten. Mehr als 120 Feuerwehleute aus Krefeld und Duisburg brachten die Flammen unter Kontrolle. Fabriken und Produktionsstätten nördlich der brennenden Lagerhalle wurden vorsorglich evakuiert.

© Süddeutsche.de/dpa/leja/rela
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