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Kochel am See/Tutzing:Verspätungen bei Kochelseebahn

Wegen Gleisarbeiten dauert die Fahrt bis zu 15 Minuten länger

Wegen Gleisbauarbeiten zwischen Tutzing und Starnberg kommt es in den nächsten Wochen auch bei der Kochelseebahn zu Abweichungen vom Fahrplan. Wie die Deutsche Bahn mitteilt, werden die Regionalzüge wegen der Baustelle tagsüber mit bis zu 15 Minuten Verspätung an ihrem jeweiligen Endhalt ankommen. Nachts zwischen 21.30 Uhr und 5 Uhr in der Früh besteht zwischen Tutzing und Starnberg nur Schienenersatzverkehr.

Die Baumaßnahmen beginnen am Dienstag, 14. April, in den frühen Morgenstunden und dauern voraussichtlich einen ganzen Monat lang. Am 14. Mai will die Bahn die Strecke wieder komplett freigeben. Im Rahmen der am vergangenen Donnerstag angelaufenen Vorarbeiten entfallen seit dem gestrigen Montag nachts auch bereits einige S-Bahnverbindungen zwischen Tutzing und Gauting.

Die Deutsche Bahn will die veralteten Gleise im Bereich des Starnberger Bahnhofs in Richtung Tutzing auf einer Länge von acht Kilometern komplett erneuern. In den nächsten Wochen werden dafür 25 040 Schwellen ersetzt. Die DB Netz tauscht zudem 24 400 Tonnen Schotter und 6000 Tonnen Boden aus. Die Kosten für die Modernisierung veranschlagt die Bahn mit elf Millionen Euro.

Wegen der schwerpunktmäßig nachts stattfindenden Arbeiten hat die Bahn die Anwohner der Strecke schon vor Wochen über die anstehende Belastung informiert. "Beeinträchtigungen durch Lärm und Staub lassen sich leider nicht gänzlich vermeiden", so die Bahn.

© SZ vom 04.04.2020 / zif

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