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Waldperlach:Kicken beim Kieswerk

Im bayerischen Amateursport dürfen vom 19. September an wieder Wettkämpfe in sogenannten Kontaktsportarten stattfinden. Das klingt erfreulich, könnte sich in der Praxis jedoch als schwierig erweisen. Der Bezirksausschuss Ramersdorf-Perlach hat jedenfalls am Donnerstagabend zwei von der CSU-Fraktion initiierte Anträge beschlossen. Damit wollen die Lokalpolitiker den Fußballern des SV Waldperlach die Rückkehr in den gewohnten Spielbetrieb erleichtern. Zu dem Zweck wird jetzt das Referat für Bildung und Sport gebeten, dem Verein die Genehmigung zu erteilen, Ligaspiele auch auf den Spielfeldern am benachbarten Kieswerk Mächler auszutragen. Begründet wird dies damit, dass der SV Waldperlach während der Saison an einem Wochenende auf seinem Stammgelände an der Putzbrunner Straße 253 circa 20 Heimspiele veranstaltet. Um dort das Geschehen zu entzerren und dadurch Hygienekonzepte effektiver umzusetzen, soll ein Teil der Ligaspiele am Kieswerk stattfinden.

Der zweite Antrag des Bezirksausschusses richtet sich an das Planungsreferat beziehungsweise die Lokalbaukommission: Die Behörde solle doch bitte temporäre/mobile Behelfsbauten am Ausweichstandort neben dem Kieswerk genehmigen. Damit gemeint sind Umkleide- und Waschräume, um darin Waschbecken und WCs zu installieren. Denn ohne solche Sanitärbereiche dürften die Kicker des SV Waldperlach nicht am Spielbetrieb teilnehmen. Die BA-Mitglieder hoffen, dass Lokalbaukommission und Verein rasch eine Lösung finden, um trotz Corona-Krise den Ligabetrieb bestmöglich fortzuführen.

© SZ vom 12.09.2020 / gru

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