Und jetzt? "Das Denken als eine Art Hund betrachten"

Die meisten Vorträge über Demenz gibt es von Medizinern. Celina von Bezold fragt als Philosophin dagegen nach den Stärken und Potenzialen der Kranken.

(Foto: Robert Haas)

Erlaubte Langsamkeit, der Vorrang der Gefühle, soziale Zugehörigkeit: Die Philosophin Celina von Bezold spricht über "gute Herausforderungen" durch Demenz

Von Barbara Hordych

Vorträge über Demenz gibt es viele. Aber eine Betrachtung der Krankheit aus philosophischer Sicht? Diesen Ansatz verfolgt nun Celina von Bezold, Jahrgang 1975. Sie studierte an der Hochschule für Philosophie in München und promovierte zum Thema "Wollen und Freisein - eine philosophisch-psychologische Verhältnisbestimmung". Seit 2000 ist die Mutter dreier Kinder freiberuflich als Philosophin tätig. In Kooperation mit der Alzheimer Gesellschaft hat sie eine Veranstaltungsreihe zum Thema "Gemeinsam besser denken? Andere Wege in der Demenz" organisiert.

SZ: In Ihrem Projekt widmen ...