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Stars und Streit:Auf dem Teppich bleiben

Der Münchner Filmschau stehen große Veränderungen bevor. In der aktuellen Ausgabe hieß es noch: Cool bleiben und lässig feiern. Szenen eines Festivals

Filmfest München - Friedenspreis des deutschen Films

Feras Fayyad (links) erhielt von Christian Springer für den Film "Die letzten Männer von Aleppo" den Spezialpreis bei der Verleihung des Friedenspreises.

(Foto: dpa)

Grinsen lernen mit Gilliam

München ist keine Stadt zum Drinsitzen, befindet der Regisseur Terry Gilliam beim Interviewtreffen, für das seine PR-Leute extra eine Suite im Bayerischen Hof angemietet haben. Deshalb bitte alle raus, husch, husch, er erinnere sich da an einen wunderbaren Tisch im Gartenrestaurant des Hotels, schön unter freiem Himmel, da habe er vor Jahren schon einmal gesessen. Der 77-Jährige hat ein elefantöses Gedächtnis, und an München hat er grundsätzlich gute Erinnerungen. In den Bavaria-Filmstudios drehte er einst mit seinen "Monty Python"-Kollegen ein paar Sketche, und beim Filmfest hat er schon einige seiner Werke gezeigt. Dieses Jahr hatte er den Abenteuerfilm "The Man Who Killed Don Quixote" im Gepäck. Aber an seinem favorisierten Tisch im Gartenrestaurant will er erst mal nicht über den Film sprechen, sondern spielt zur Freude der Kellner und aller anderen Anwesenden Emoji-Gesichtsausdrücke aus dem Handy nach: Grinse-Terry, Heul-Terry, Wut-Terry.

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