Kunst und Kultur in Utting:Gruber bleibt Chef des "Summermarkts"

Kunst und Kultur in Utting: Der Uttinger "Summermarkt" - hier eine Aufnahme aus dem Vorjahr - bleibt organisatorisch in bewährter Hand.

Der Uttinger "Summermarkt" - hier eine Aufnahme aus dem Vorjahr - bleibt organisatorisch in bewährter Hand.

(Foto: Yorck Dertinger/oh)

Gemeinderat vergibt das Marktrecht für weitere fünf Jahre an den einzigen Bewerber.

Der Kunsthandwerkermarkt im Summerpark bleibt in bewährter Hand: Bei der jüngsten Uttinger Gemeinderatssitzung wurde Martin "Miene" Gruber aus Utting einstimmig für weitere fünf Jahre das Marktrecht für den "Summermarkt" erteilt. Bürgermeister Florian Hoffmann (LWG) sagte, dass sich auf die Ausschreibung der Gemeinde im Oktober nur ein Bewerber gemeldet habe. Gruber, der den Markt bereits zweimal veranstaltet hat, erfülle alle Kriterien. "Er hat es gut gemacht", fasste Korbinian Lutzenberger (GAL) die Stimmung im Rat zusammen.

Den "Summermarkt" hatte Gruber erstmals 2022 organisiert. Er übernahm die beliebte und bestens bekannte Veranstaltung nach der zweijährigen Corona-Pause befristet auf zwei Jahre. Zuvor hatte Textilkünstlerin und Veranstalterin Christiane Graf, die 2021 starb, mehr als zwei Jahrzehnte lang das Marktrecht inne. Gruber, der schon 2019 dabei war, führt in Herrsching den Kult-Kiosk "Bayrische Brandung". Bekannt ist er auch als Musiker mit seiner Band "Gruba". Gruber gilt als Allround-Unterhaltungskünstler, er bietet ein kabarettistisches "Demotivationstraining" an und fertigt Einlinienzeichnungen. Seine Kontakte zu Kunst, Kultur und Kulinarik nutzt er, um ein anspruchsvolles Programm anzubieten. Der Kunsthandwerkermarkt findet jährlich an einem Sommerwochenende statt, das Kulturprogramm kann kostenfrei besucht werden.

Zur SZ-Startseite

Lesen Sie mehr zum Thema

Jetzt entdecken

Gutscheine: