Sport und Freizeit:Der Weg ist frei für den Uttinger Bikepark

Sport und Freizeit: So soll der Uttinger Bikepark aussehen.

So soll der Uttinger Bikepark aussehen.

(Foto: RadQuartier GmbH)

Der Gemeinderat beschließt ein Pumptrack mit 1150 Quadratmetern Grundfläche.

Der Tagesordnungspunkt "Bike Park" hat bei der jüngsten Uttinger Gemeinderatssitzung viele, vor allem jüngere, Besucher angezogen, die sich eine rasche Umsetzung sehr wünschen, wie Geschäftsleiter Matthias Graf berichtet. Entstehen soll ein sogenannter Asphalt Pumptrack, der laut der Planungen der Firma Radquartier GmbH aus Oberfranken als generations- und sportartübergreifende Begegnungsstätte fungieren soll. Die Anlage ist für Nutzer zwischen zwei und 83 Jahren freigegeben. Konzipiert ist ein geschlossener Rundkurs, bei dem die Sporttreibenden durch Wellen fahren, enge Kurven nehmen oder Sprünge wagen.

Die Planungen in Utting standen zunächst unter keinem guten Stern. Der anfänglich vorgesehene Standort am Uttinger Sportgelände in der Auraystraße musste aufgegeben werden. Im begleitenden Verfahren für die notwendige Änderung des Flächennutzungsplanes hatte sich herausgestellt, dass im Untergrund die Hauptwasserleitung verläuft. Deshalb wurde umgeplant, was nicht nur die Realisierung verzögert, sondern auch höhere Kosten durch die nun ausgeprägtere Hanglage verursacht, erläutert Graf.

Die Kostenschätzung liegt nun inklusive Preissteigerungen bei 287 000 Euro - und damit knapp 60 000 Euro höher als vor einem Jahr. Auf einem Grundstück südlich der Parkplätze, zwischen Fußweg und Biotop, soll die Freizeit- und Sportanlage mit 1150 Quadratmetern Grundfläche nun gebaut werden. Unklar ist noch, wer als Bauherr der Anlage auftreten und den Betrieb übernehmen soll.

Graf erklärt, dass mit dem TSV Utting schon Vorgespräche geführt wurden, auch mit dem Hintergrund einer möglichen Förderung durch den Baye­ri­schen Landes-Sport­ver­band (BLSV). Zudem sollen Zuschüsse von der EU beantragt werden. Hier seien bis zu fünfzig Prozent möglich, sagt Graf. Die Gemeinderäte stimmten nun einstimmig dafür, die Anlage zu bauen - allerdings unter der Prämisse, dass es eine Förderung für den Bike Park gibt.

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