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Sendling-Westpark:Sendlinger Spange soll stärker genutzt werden

Von der Sendlinger Spange war immer wieder die Rede, denn angesichts des Gedränges auf der Stammstrecke und der Verkehrsprobleme generell könnte diese Schienen-Trasse durchaus wichtig sein. Jahrelang hat sich der Bezirksausschuss (BA) Sendling-Westpark dafür eingesetzt, die Trasse leistungsfähig auszubauen. Planfeststellung und Bau wurden jedoch immer wieder verschoben, wie der CSU-Fraktionssprecher im BA, Alfred Nagel, in der jüngsten Sitzung kritisierte - und nun von einem "Lichtblick" sprach. Denn im "Deutschlandtakt" des Bundesverkehrsministeriums ist die Sendlinger Spange zum Ausbau vorgesehen, Start soll 2025 sein. Für die CSU, deren Meinung sich der BA nun anschloss, ist dies zu spät. Nagel: "Derzeit fährt pro Tag in sehr großen Abständen die eine oder andere S-Bahn (S 20) von Pasing über Sendling-Westpark nach Höllriegelskreuth und umgekehrt." Er schlägt vor, dass die Stadt an die Bayerische Eisenbahngesellschaft herantritt und fordert, die Chancen der Sendlinger Spange schon jetzt auszuschöpfen, zum Beispiel durch einen ganztägigen Betrieb im Halbstunden-Takt.

© SZ vom 04.05.2021 / bn
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