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Seen und Freibäder in und um München:Wellen, Wiesen, Wasserspiele

Badegäste im Münchner Schyrenbad.

(Foto: Catherina Hess)

Nachtbaden und Nacktbaden - oder einfach einen Ausflug mit den Kindern. Die Auswahl an Seen und Freibädern in München ist groß. Ein ganz persönlicher Überblick.

Die erste Hitzewelle ist vorbei, doch die Badesaison hat gerade erst begonnen. Am Samstag beginnt der Sommer offiziell, Zeit (und wohl auch Witterung) für den ganz persönlichen Münchner Bädertest ist am Donnerstag, dem Feiertag. "Eintauchen, Relaxen und Abkühlen" versprechen die Stadtwerke München. Die SZ stellt Bademöglichkeiten in der Stadt vor. Wer sich tagesaktuell informieren will, wie lange "sein" Bad geöffnet hat, kann das unter www.swm.de/privatkunden/m-baeder/faq.html

Wo die Familie hingeht

Der Badeausflug mit der gesamten Familie führt häufig ins Westbad. Dort können sich die Kleinsten im Babyplanschbecken oder auf dem Erlebnisspielplatz mit Wasser- und Matschbereich austoben. Und wenn es draußen mal zu kalt ist, reichen nur ein paar Schritte bis zum Hallenbad. Planschen und Rutschen kann man hier im Erlebnis- und Nichtschwimmerbecken. Mit separatem Mutter-Kind-Bereich, Spielplatz und Kinder-Wasserrutsche ist das Bad Georgenschwaige bei Familien ebenfalls beliebt.

Idealer Anlaufpunkt für Familien und Nichtschwimmer ist außerdem der Fasaneriesee. Ein Ufer-Areal wurde extra abgeflacht, damit kleine Kinder planschen können. Am Südufer hat die Wasserwacht ihre Station, die ist in der Badezeit auch an Wochenenden und Feiertagen besetzt. Fest in Kinderhand ist das Nordwestufer des Lußsees im äußersten Münchner Westen. Der flach abfallende Kieselstrand eignet sich gut für erste Schwimmversuche und zum Planschen.

Sport außerhalb des Beckens

Wer sich auspowern möchte, hat im Michaelibad die Qual der Wahl: Mehrere Sprungtürme mit bis zu zehn Metern Höhe, ein 50-Meter-Sportbecken, zwei Beachvolleyball-Felder und eine große Wiese für Fußball mit Toren und ein Basketballbereich gibt es dort. Beachvolleyballspieler treffen sich auf den Plätzen im Schwabinger Ungererbad. Dort gibt es außerdem ein Fußballfeld und eine Trampolinanlage für Luftakrobaten.

Für Sport-Schwimmer

Mit einer Größe von 7,9 Hektar und bis zu acht Metern Tiefe ist der Lerchenauer See ein Paradies für Schwimmprofis.In Ruhe ihre Bahnen ziehen können Ausdauerschwimmer auch im Olympiabad, hier gibt es drei separate Sport-Bahnen und einen 50-Meter-Sportbereich.Die über dem Becken abgebildeten Olympiaringe motivieren auch im Gerner Dantebad die Schwimmer im 50-Meter-Stadionbecken, noch schneller zu kraulen.

Spontaner Sprung ins Wasser

Die Kurzentschlossenen, die schnell mal ins Nass springen wollen, gehen üblicherweise an den Eisbach oder an die Isar. Für die spontane Lust aufs Schwimmen empfiehlt sich auch das traditionsreiche Müller'sche Volksbad, ein Jugendstil-Traum mitten in der Stadt. Die zwei Schwimmhallen in kleinem und großem Format haben bis 23 Uhr geöffnet. Wer dann noch Zeit hat, kann dort das irisch-römische Schwitzbad besuchen.

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