Schwabing:Projekt abgesegnet

Neubaupläne der Kreuzkirche finden bei Lokalpolitikern Gefallen

"Die Pläne", findet Walter Klein (SPD), "klingen ganz vernünftig". Der Vorsitzende des Bezirksausschusses Schwabing-West meint ein Vorhaben der Kreuzkirche und der evangelisch-lutherischen Pfründestiftung an der Friedrich-Loy-Straße. Einen Neubau mit Kinderhaus und Studentenwohnungen will die Kirche dort anstelle zweier kleiner Pfarrhäuschen errichten, andockend an eine Erweiterung des Stiftungswohnhauses. Noch sind die Bauanträge nicht eingereicht. Im Bezirksausschuss ist man zuversichtlich, dass das Projekt im Sinne aller zufriedenstellend umgesetzt wird.

Anwohner hatten Bedenken geäußert, der durch den Kindergarten ausgelöste Verkehr könne den Charakter ihrer "idyllischen" Straße zerstören. Doch von den rund hundert Betreuungsplätzen sind lediglich 25 neu geplant, alle anderen existieren bereits im bestehenden Kinderhaus St. Markus-Kreuzkirche. Die Vertreter der Kreuzkirche haben den Stadtteilpolitikern außerdem einen Plan gezeigt, auf dem mit Punkten der Wohnort der Kinder markiert ist, die den Neubau künftig besuchen sollen. Das Fazit von Walter Klein lautet: "Der Verkehr wird nicht schlimm werden, bis auf drei Kinder erreichen alle den Kindergarten fußläufig." Für sensibler halten die Bürgervertreter die Neu- und Umbaupläne des Pfründe-Stiftungshauses. Wenn dort die Bauarbeiten beginnen, ist mit Belastungen der meist betagten Mieter zu rechnen. "Die Kirche hat uns aber zugesichert, dass das Ganze sozialverträglich abläuft." Darauf werde der Bezirksausschuss achten. Der Baubeginn ist für Ende 2017 anvisiert, das Kinderhaus soll Ende 2018, alles andere im Frühjahr 2019 bezugsfertig sein. Mit den Mietern des Stiftungshauses an der Friedrich-Loy-Straße 4 soll es im Januar ein Gespräch geben.

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