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Ramersdorf:Ruhiger wohnen

Umbau soll Schallschutz an der Schmidbauerstraße verbessern

Von Hubert Grundner, Ramersdorf

Der Bebauungsplan mit Grünordnung für den westlichen Teilabschnitt der Schmidbauerstraße zwischen Ottobrunner Straße (östlich) und Hofangerstraße (westlich) ist rechtskräftig: Den entsprechenden Satzungsbeschluss haben die Stadträte jetzt in der Sitzung des Ausschusses für Stadtplanung und Bauordnung einstimmig getroffen.

Die beschlossene Neuausweisung der öffentlichen Verkehrsfläche verfolgt laut Beschlussvorlage als wesentliches Ziel, durch den Umbau des Knotenpunktes Ottobrunner Straße mit den Einmündungen von Schmidbauer- und Unterhachinger Straße eine Verkehrsberuhigung in der Schmidbauerstraße herbeizuführen. Die Planer hoffen, dass sich eine Verbesserung des Wohnumfelds erreichen lässt, insbesondere mit Blick auf den Schallschutz.

Dieses Umfeld ist geprägt durch gemischte Strukturen (zum Beispiel mit einer Tankstelle, Gewerbe, aber auch einzelnen Wohnhäusern und einer Gärtnerei) westlich der Ottobrunner Straße sowie durch Geschosswohnungsbau mit bis zu neun Stockwerken östlich davon. Südlich der Schmidbauerstraße befindet sich eine viergeschossige Anlage der Wohnungsgesellschaft GWG einschließlich einer Kinderkrippe im Erdgeschoss. Der Freibereich ist zur Schmidbauerstraße orientiert. Nördlich der Schmidbauerstraße liegt eine öffentliche Grünfläche und an der Einmündung der Hofangerstraße eine weitere Kindertagesstätte mit Freibereich zu Grünfläche und Straße. Das Umfeld der Schmidbauerstraße im Osten bis zum Pfanzeltplatz ist geprägt durch die Klinik München-Perlach und weitere Wohngebäude.

In der Diskussion hatte Christian Smolka (Grüne) die Beschlussvorlage als "sehr gut" gelobt. Zugleich regte er an, falls möglich die Freispielfläche des Kindergartens zu vergrößern. Außerdem sprach er sich dafür aus, den Allee-Charakter auf der Nordseite der Schmidbauerstraße zu stärken. Worauf die Vertreterin des Planungsreferats versicherte, man könne selbstverständlich diesen Allee-Charakter stärken, auch ohne dass dies explizit im Beschluss festgesetzt werden müsse. Der Baumbestand sei ja vorhanden. Zu einer größeren Freispielfläche merkte sie an, dass ihr dazu keine Bedarfsmeldung des Kindergartens vorliege. Worauf sich wiederum Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) zu Wort meldete: "Das Referat kann ja noch mal dort nachfragen, ob ausreichend Platz vorhanden ist."

© SZ vom 19.04.2021
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