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Ramersdorf:Mangel an Betreuungsplätzen

Bereits im Vorjahr sind dem örtlichen Bezirksausschuss (BA) wegen der angespannten Betreuungssituation an der Führichschule immer wieder Hilferufe zu Ohren gekommen. So baten die Lokalpolitiker im September 2020 die Verwaltung um einen Sachstandsbericht, der bislang noch aussteht. Genauer gesagt, wurde die Stadt "dringend aufgefordert, die verheerende Betreuungssituation für Nachmittagsbetreuung an der Grundschule Führichstraße zu entschärfen". Jedenfalls hat die Fraktionsgemeinschaft SPD/Die Linke per Antrag, der einstimmig vom BA beschlossen wurde, jetzt erneut eine Antwort eingefordert. Begründet wurde dies damit, dass seitdem ein halbes Jahr vergangen sei, die neue Schuleinschreibung vorbei sei und sich abzeichne, dass die Grundschule Führichstraße sieben erste Klassen haben werde. Zugleich hätten alle Einrichtungen, die dort die Kinder betreuen, schon vor der Schuleinschreibung einen akuten Mangel an Betreuungsplätzen gemeldet. Die Verwaltung soll deshalb möglichst zeitnah beantworten, ob die Betreuungssituation entzerrt werden kann und ob ein sogenanntes kooperatives Ganztagsangebots innerhalb der nächsten zwei Jahre geplant ist.

© SZ vom 21.04.2021 / gru
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