Ramersdorf Gegen die Dauerparker

Klare Regeln: Im Ramersdorfer Abschnitt der Rosenheimer Straße soll das Kurzparken besser überwacht werden.

(Foto: Bernd Friedel/imago)

Überwachung in der Rosenheimer Straße soll verstärkt werden

Auf eine Stärkung der Gewerbetreibenden an der Rosenheimer Straße zielt ein Antrag, den der Bezirksausschuss (BA) Ramersdorf-Perlach in seiner jüngsten Sitzung einstimmig verabschiedet hat. Darin wird die zuständige Polizeidienststelle 21 beziehungsweise die kommunale Verkehrsüberwachung gebeten, die Rosenheimer Straße im Abschnitt zwischen der Kirchseeoner und der Anzinger Straße verstärkt auf Einhaltung der Kurzzeitparkdauer zu kontrollieren. Zweitens soll das Kreisverwaltungsreferat (KVR) Vorschläge unterbreiten, wie in dem genannten Bereich das dauerhafte Parken von Pkw, insbesondere vor Geschäften, unterbunden werden kann.

Zur Begründung des von der CSU-Fraktion eingebrachten Antrags heißt es, die Rosenheimer Straße zeichne sich zwischen Kirchseeoner und Anzinger Straße durch eine vielfältige, zudem kleinteilige Ladenstruktur aus. Schon seit Längerem beklagten Gewerbetreibende jedoch, dass durch das dauerhafte Abstellen von Autos in der Kurzparkzone - bis zu zwei Stunden - der Wechsel auf dem öffentlichen Parkraum während der Geschäftszeiten stark erschwert werde: Kunden könnten kaum noch parken, um schnell einzukaufen. Parksuchverkehr in den angrenzenden Wohngebieten sei eine weitere Folge davon.

Im Antrag wird deshalb vorgeschlagen, die Überwachung zu intensivieren. Damit solle auch verhindert werden, dass sich dieser Abschnitt als "Pendler-Parkstreifen" etabliert. Mittelfristig zielt den Initiatoren zufolge ein angepasstes Parkkonzept darauf, die Existenz der vielfältigen kleinen Läden in dem Bereich dauerhaft zu sichern.