bedeckt München 22°

Pasing:Unverzagt

Neue Saison der Kammermusik Pasing

Seit zehn Jahren schon gibt es die "Kammermusik in Pasing", und man kann behaupten, dass sich die kleine Konzertreihe in dieser Zeit ein beachtliches Renommee erarbeitet hat. Und weil Verzagtheit nicht das Gebot der Stunde sein sollte, hat Kammermusik-Impresario Walther Weck mit seinem dreiköpfigen Team das Programm für die zweite Hälfte der Jubiläumssaison vorgelegt. Mit gebotener Vorsicht: "Vielleicht kann ja das eine oder andere Konzert doch noch steigen - die Hoffnung stirbt zuletzt! Wenn möglich holen wir die Konzerte nach."

In jedem Fall nachgeholt wird laut Weck der für 28. Juni angesetzte Abend des Leopold-Mozart-Quartetts aus Augsburg mit der Klarinettistin Bettina Aust. Für 12. Juli war eigentlich ein Vorkonzert der Münchner Opernfestspiele geplant: Mit Barbara Burgdorf, der Konzertmeisterin im Staatsorchester, und der Violinistin Corinna Desch. "Aber die Staatsoper hat ihre Spielzeit für diese Saison beendet - wir hoffentlich noch nicht", so Weck. Denn für den 27. September ist das Diogenes Quartett vorgesehen. Am 18. Oktober plant die Kammermusik eine "Schubertiade", mit Gerold Huber am Klavier und vier Sängerinnen und Sängern, die teils völlig unbekannte Lieder, Duos, Terzette und Gesangsquartette des Komponisten vorstellen. Gleich an drei Abenden (27., 28. und 29. November) ist die Geigerin Sarah Christian (Siegerin des ARD-Musikwettbewerbs 2017) gebucht. Zusammen mit der Pianistin Hisako Kawamura will sie ein Integrale sämtlicher Sonaten für Klavier und Violine von Beethoven spielen.

Nähere Infos zu den Konzerten - hoffentlich nicht zu den Absagen - gibt es auf der Website des Kulturforums München-West (www.kulturforum-mwest.de). Dort erfährt man auch mehr zu den einzelnen Veranstaltungsorten und den Ticket-Modalitäten.

© SZ vom 02.05.2020

Lesen Sie mehr zum Thema

Zur SZ-Startseite