Olympiadorf:Schmuddel-Station

Ärger über vermüllte Bushaltestelle am Olympiazentrum

Plakate aus dem Sommer liegen noch herum, Taubenkot überall, die Bodenplatten sind verdreckt: Die Bushaltestelle am Olympiazentrum hat wohl schon bessere Zeiten gesehen. "Als Fahrgast hat man an dieser schmuddeligen Station den Eindruck, dass dort nie eine Grundreinigung stattfindet", hatte Leo Meyer-Giesow von der ÖDP im Bezirksausschuss (BA) Milbertshofen-Am Hart im Januar moniert. Die heruntergekommene Haltestelle treibt ihn schon seit längerer Zeit um. In regelmäßigen Abständen wendet sich Meyer-Giesow mit einem Verbesserungsvorschlag für den Bus- und U-Bahnhof an die BA-Mitglieder. Die sind sich - in dieser Sache - einig und haben die Stadt aufgefordert, die Reinigungsqualität an der Haltestelle Olympiazentrum zu verbessern, auch im Hinblick auf die 50-Jahr-Feier der Olympischen Spiele in 2022.

Die Münchner Verkehrsgesellschaft mbH (MVG) hat versprochen, sich nach Ende des Winters dem verfleckten Boden annehmen zu wollen. "Ob dies eine maßgebliche optische Veränderung herbeiführen wird, können wir allerdings nicht garantieren", heißt es skeptisch in der Antwort der städtischen Tochter an den BA. In welchem Turnus die Haltestelle selbst gereinigt wird, erklärt die MVG nicht. Ein von Stadtwerken und MVG beauftragter Dienstleister reinige "wiederkehrend", ist in dem Schreiben weiter zu lesen. Die alten Plakate und ein herumliegender Plakatständer seien mittlerweile entfernt worden. Offenbar geht es um Zuständigkeiten: Was den Taubenkot anbelangt, verweist die MVG auf den Abfallwirtschaftsbetrieb. Für die Sauberkeit auf dem Gehweg sei die Straßenreinigung zuständig, die künftig gründlicher putzen soll.

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