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Obermenzing:Das besondere Hörbuch

Der Sensor im Stift erkennt, was im Buch steht. Peter Böhm hat für kranke Kinder Spenden gesammelt.

(Foto: Catherina Hess)

Peter Böhm versorgt kranke Kinder mit Lesestoff

Bald sind es 20 Jahre, dass Peter Böhm, Inhaber des Spielzeugwarengeschäfts "Peters Spielkiste", die Familien in Obermenzing mit Gesellschaftsspielen, Bausätzen, Puppen und Co. versorgt. Für Kinder, die aufgrund schwerer Krankheit vielleicht nicht mehr ins Spielzeuggeschäft kommen können, hat er eine Spendendose des Ambulanten Kinderhospizes München (AKM) aufgestellt. "In den letzten Jahren kamen immer so 500 bis 600 Euro zusammen, die haben wir dann direkt gespendet", erzählt Böhm. Die Unterstützung der Kinderhospizarbeit ist dem Spielzeughändler besonders wichtig: "Für diese Kinder ist es ohnehin schon schwer genug."

Seitdem Peter Böhm von seinen Kunden etwas für die Abgabe von Plastiktüten verlangen muss, bittet er sie, stattdessen doch etwas für das Kinderhospiz zu spenden. Da würden schon mal bis zu zwei Euro pro Tüte in die Sammeldose wandern, rechnet er nach. Seit der letzten Leerung vor gut einem Jahr ist fast das Doppelte an Spenden zusammengekommen im Vergleich zu den Jahren zuvor.

Mit dem Geld hat Böhm jetzt etwas Besonderes organisiert: Für 1000 Euro hat er Hörstifte und zugehörige Bücher und Medien besorgt. Die Stifte können über ihren Sensor an der Spitze Inhalte von Buchseiten erkennen und diese vorlesen - für kranke Kinder ideal.

© SZ vom 19.05.2020

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