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Nymphenburg:Breite Radspur für die Auffahrtsallee

Weil es auf dem mit kleinen Steinen gepflasterten Radweg von der Brücke an der Menzinger Straße zum Nördlichen Schlossrondell arg rumpelig ist, nehmen Radler dort gerne alternativ den Gehweg. Für Fußgänger sei das gefährlich, zumal sich dort ein Seniorenwohnheim befindet, erklärt das Baureferat. Es plant daher an diesem Abschnitt der Nördlichen Auffahrtsallee einen "fahrradfreundlichen", zwei Meter breiten Asphaltweg, an der Nordseite der Allee wird deshalb absolutes Halteverbot eingerichtet. Der Radweg soll im Jahr 2021 gebaut werden. In der jüngsten Sitzung des Bezirksausschusses protestierte ein Bürger gegen diese "Geldverschwendung" und appellierte an den BA, dem Vorhaben nicht zuzustimmen. Das Kleinsteinpflaster sei doch erträglich, erklärte er, richtig rumpelig werde es erst auf dem groben Pflaster vor dem Schloss. Wohl wahr, entgegnete Nikolai Lipkowitsch (Grüne), der den Unterausschuss Verkehr leitet, deshalb wäre es am besten, auch dort einen besseren Radweg zu haben. Eventuell könne dies im Zusammenhang mit den nötigen Arbeiten für den Expressbus X30 geschehen, dieser wird bekanntlich bis zum Schloss Nymphenburg verlängert.

© SZ vom 02.11.2020 / son
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