Nockherberg-Singspiel"Deutschland ist noch nicht bereit für einen Mann als Kanzlerin"

Im Nockherberg-Singspiel will die Opposition in Bayern CSU-Politiker durch Klone austauschen. Angela Merkel und Martin Schulz nähern sich an. Doch dann geht einiges schief.

Es ist ein altes verwittertes Hotel, in das die bayerische Opposition im Nockherberg-Singspiel einlädt. Das soll an den Filmklassiker "Shining" erinnern, wie auch der Titel des diesjährigen Singspiels nahelegt: Regisseur Marcus Rosenmüller inszeniert "Scheining". Wir erinnern uns: In "Shining" geschehen in einem abgelegenen Hotel übersinnliche Dinge, dann dreht jemand durch und wird zum Axtmörder.

Und in "Scheining"? Da fassen der bayerische (Noch-)SPD-Chef Florian Pronold (hier rechts, gespielt von Stefan Murr) und der bayerische Grüne Anton Hofreiter (Wowo Habdank) einen teuflischen Plan. Sie holen sich die Linkenpolitikerin Sahra Wagenknecht (Rosetta Pedone) ins Boot, um die Geschichte Bayerns auf den Kopf zu stellen. Das Trio strebt die "bundesweite Schwächung der CDU durch Entmachtung der CSU" an.

Bild: Stephan Rumpf 8. März 2017, 22:102017-03-08 22:10:07 © SZ.de/bhi/ebri