Neuaubing/Freiham:Gefahr noch nicht gebannt

Eltern fordern: Schulbus zum Bildungscampus soll weiter fahren

Zwei Kilometer. Diese Strecke müssen Erst- bis Viertklässler, die im Neubaugebiet an der Gleisharfe wohnen und die Grundschule im Bildungscampus Freiham besuchen, jeden Morgen zurücklegen. Früher hat sie ein Schulbus sicher ans Ziel gebracht. Er fuhr aufgrund der "besonderen Gefährlichkeit des Schulwegs wegen der Bautätigkeit", wie Ursula Oberhuber vom Referat für Bildung und Sport erläutert. Inzwischen wurde dieses Angebot jedoch eingestellt: Das Referat sieht die Gefahr "nicht mehr gegeben", da die Bauarbeiten in der Gleisharfe "weitestgehend abgeschlossen" seien.

Eine Einschätzung, die Eltern und Lokalpolitiker nicht teilen. "Die Kinder im Alter zwischen sechs und zehn Jahren müssen mehrere Baustellen passieren, an der viel befahrenen Bodenseestraße entlanglaufen und diese auch noch überqueren", argumentieren Bürgervertreter in einem von Freie Wähler/ÖDP initiierten Antrag. Kinder, weiß Erzieherin Anke Roth (ÖDP), "sind aber erst im Alter von zwölf Jahren fähig, Situationen im Straßenverkehr richtig einzuschätzen". Deshalb, fordert der Bezirksausschuss Aubing-Lochhausen-Langwied, sollte der Schulbusbetrieb "wenigstens so lange aufrecht erhalten bleiben, bis die Baustellen beendet sind". Im Mobilitätsreferat will man den Schulweg nun noch einmal prüfen. Zu entscheiden habe aber das Bildungsreferat.

© SZ vom 15.09.2021 / eda
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