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München:Wünsche wachsen auch an Bäumen

- Weihnachten ist die Zeit des Teilens. Wie aber gelangen Herzenswünsche von Bedürftigen an Menschen, die etwas Gutes tun möchten? Einen Ansatz bieten die "Wunschbäume", die, von diversen Vereinigungen initiiert, gerade an mehreren Standorten in München in die Höhe ragen. An jedem Baum hängen Wünsche von Menschen, die sich diese aus eigenen Mitteln nicht erfüllen können. Das können etwa Waisenkinder, bedürftige Kinder der Arche oder Senioren sein. Die Wünsche liegen in der Regel im Bereich bis 20 Euro. Wer helfen möchte, kann einen Wunsch mitnehmen und diesen erfüllen. Im Mittelpunkt steht "das Eintreten für soziale Solidarität", wie der Direktor der Münchner Stadtbibliothek Arne Ackermann betont.

Neben der Zentralbibliothek am Gasteig stehen die Bäume an weiteren fünf Stadtbibliotheken in den Vierteln Neuhausen, Sendling, Giesing, im Hasenbergl und in der Isarvorstadt. Dort nehmen der Malteser Hilfsdienst und die Münchner Stadtbibliothek bis zum Freitag, 18. Dezember, die Geschenke entgegen.

Auch in Moosach wird von Dienstag, 1. Dezember, an ein Wunschbaum mit Wünschen von Bürgern aus dem Viertel vor dem Kultur- und Bürgerhaus Pelkovenschlössl am Moosacher St.-Martins-Platz 2 zu finden sein. Die Geschenke kann man während der Bürozeiten abgeben, montags und mittwochs, von 10 bis 13 Uhr sowie dienstags und donnerstags von 16 bis 20 Uhr im Pelkovenschlössl. Ferner hat die Aktion in Ramersdorf Anklang gefunden, wo ein Baum vor dem Nachbarschaftstreff an der Langbürgener Straße 3 steht. Noch bis Montag, 30. November, können Familien mit Kindern und Jugendlichen im Alter bis 15 Jahre beim Nachbarschaftstreff oder dem Kindertageszentrum (Kitz) an der Langbürgener Straße 11 ihre Wünsche einreichen. Wer ein Geschenk abgeben möchte, kann dies in Ramersdorf bis zum Sonntag, 6. Dezember, bei den genannten Einrichtungen tun. Die Bescherung ist am Freitag, 11. Dezember.

© SZ vom 26.11.2020 / ILP
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