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München:Warnstreiks: Viele Trambahnen und Busse bleiben im Depot

Warnstreik der Busfahrer in München, 2017

Im Tarifkonflikt mit der Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) haben die Angestellten schon im Sommer gestreikt.

(Foto: Robert Haas)

Auf den Tramlinien sind die Bahnen im 10-Minuten-Takt unterwegs, auch die meisten Bus-Strecken werden bedient.

Zum Start in die neue Woche müssen Pendler viel Zeit mitbringen: Wegen eines Warnstreiks stehen Busse und Straßenbahnen der Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) still. Die Dienstleistungsgesellschaft Verdi will nach eigenen Angaben den Druck in den seit Juni laufenden Tarifverhandlungen erhöhen. Der Streik betrifft allerdings nur die bei der MVG angestellten Fahrer.

Bis 10 Uhr sollen viele Trambahnen und Busse in den Depots bleiben, S- und U-Bahnen fahren aber regulär. Nach MVG-Angaben besteht auf allen Linien besteht, von wenigen Ausnahmen abgesehen, ein 10-Minuten-Takt. Die Verstärkerlinie 15 ist nicht im Einsatz. Kunden können auf die Linie 25 ausweichen, die alle 10 Minuten fährt. ​Auch auf allen Buslinien sind Fahrzeuge im Einsatz, die allerdings verkehren in unregelmäßigen Abständen. U- und S-Bahnen sind hingegen im gewohnten Takt unterwegs.

Verdi kritisiert, dass die MVG für mehr Lohn nach wie vor an ihrer Forderung nach längeren Arbeitszeiten festhalte. Die Gewerkschaft lehnte dies ab und fordert eine Erhöhung der Monatsgehälter um 120 Euro. Um weitere fünf Prozent sollen sie nach zwölf Monaten steigen. Am 13. September startet die vierte Verhandlungsrunde.

© SZ.de/dpa/vewo

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