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Radfahren:Wenn das Radl, Helm und Co. zum Statussymbol werden

Nicht nur für ein Auto kann man viel Geld ausgeben, sondern auch für ein Fahrrad und das Zubehör. Eine Auswahl in Bildern.

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Halbe Portion

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Quelle: Alessandra Schellnegger

Dass ein Helm Leben retten kann, wissen längst auch Radfahrer. Nur: Wohin mit dem sperrigen Ding, wenn man am Ziel angekommen ist? Der Falthelm Loop der spanischen Firma Closca sieht nun nicht nur so cool aus wie das futuristische Guggenheim-Museum in Manhattan, sondern lässt sich auch mit Minimalstaufwand auf die halbe Größe zusammenfalten. Im Falle eines Sturzes bleibt der Helm mit den drei Ringsegmenten als schützende Schale dennoch stabil. Und damit auch der persönliche Style nicht zu kurz kommt, gibt es den Loop in 15 verschiedenen Farbkombinationen (70 Euro).

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Highend-Pedelec

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Quelle: Alessandra Schellnegger

Das Superdelite GT Rohloff HS des Herstellers Riese & Müller ist der SUV unter den E-Bikes und stellt den Übergang zum Auto-Ersatz dar. Die Motorunterstützung bis maximal 45 Stundenkilometer macht es zum Kleinkraftrad, das Führerschein, Versicherung und Helm erfordert. Wer sich ein solches Luxus-S-Pedelec (8698 Euro) leistet, lebt nach der Devise "Mich hält nichts auf!" Ein Doppel-Akku-System sorgt für 1000 Wattstunden und damit ordentlich Reichweite. Geländetauglich ist es auch noch: 140 Millimeter Federweg, profilierte Reifen, Vario-Sattelstütze und gefederte Gepäckträger vorn wie hinten.

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Platzsparer

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Quelle: Alessandra Schellnegger

Wer sein Rad immer aus der hintersten Reihe des Fahrradkellers hervorkramen muss, nimmt gleich das Auto. Das Stadtrad "Upstreet 2" (3799 Euro) des Pedelec-Spezialisten Flyer mit den 20-Zoll-Rädern und dem tiefen Einstieg lässt sich dagegen so einklappen, dass es im Büro zur Not unter den Schreibtisch passt. Der Rahmen lässt sich in der Mitte falten, sodass die Räder nebeneinander stehen. Außerdem: dreh- und klappbarer Vorbau, versenkbare Sattelstütze. Ebenfalls praktisch: Es lässt sich mit wenigen Handgriffen für sehr kleine und sehr große Personen einstellen.

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Scooter ohne E

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Quelle: Alessandra Schellnegger

Die Firma Puky kennt jeder, als Hersteller von Kinderrädern. Mit dem knapp acht Kilo leichten Joker (299 Euro) bringt die Firma aus Wülfrath im November nun ihr erstes Erwachsenenprodukt seit vielen Jahren auf den Markt: den Roller für Erwachsene. Als Antwort auf den E-Scooter-Wahn heißt die Devise hier: sich selber bewegen! Ab 135 Zentimeter Körpergröße oder etwa acht Jahren kann der Roller komfortabel gefahren werden. Für größere Kinder und Erwachsene lässt sich der Lenkervorbau in der Höhe verstellen und zum platzsparenden Transport der Vorbau per Schnellspannhebel wegklappen.

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Einkaufswagen

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Quelle: Alessandra Schellnegger

Der Transportanhänger Cargo (399 Euro) von Croozer ist ein Killerargument dagegen, immer mit dem Auto einkaufen fahren zu müssen - und eine Alternative zum Lastenrad. Der Anhänger eignet sich sowohl für den Strand- oder Bade-Ausflug als auch für den spontanen Grillabend im Park. Auch Gewerbetreibende wie Handwerker oder Logistiker könnten so in der City aufs Rad umsatteln. Der Rahmen ist aus Aluminium, trotz einer stabilen Bodenplatte sehr leicht und verträgt eine Gesamtzuladung von 40 Kilo - und so schwer ist zumindest kaum ein Einkauf im Supermarkt.

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Reisemobil

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Quelle: Alessandra Schellnegger

Beim Radeln gemütlich die Beine hochlegen? Klar geht das, mit einem Liegerad. Mit neuem Zubehör erleichtert der Liegeradspezialist HP Velotechnik nun die Gepäckbefestigung an seinen Trikes. Der Universal Mount (34,90 Euro) ermöglicht das Anbringen von Smartphone oder Navi über den Griffen, mit dem Side Bag Mount (119 Euro) lassen sich Lenkertaschen seitlich vom Sitz installieren, und der Gepäckträger Top Load (109 Euro) erlaubt den Transport eines Korbes zusätzlich zu den diversen Gepäcktaschen. Wahrscheinlich könnte man damit auch einen mittelgroßen Umzug stemmen.

© SZ vom 30.07.2019/vewo

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