Wahlanalyse:Die Liebe der Münchner zur SPD erkaltet weiter

Lesezeit: 4 min

Wahlanalyse: Mit 19,9 Prozent der Erststimmen Dritte im Münchner Westen: Seija Knorr-Köning, hier auf der SPD-Wahlparty.

Mit 19,9 Prozent der Erststimmen Dritte im Münchner Westen: Seija Knorr-Köning, hier auf der SPD-Wahlparty.

(Foto: Stephan Rumpf)

Nach Jahren voller Demütigungen gewinnen die Sozialdemokraten in München zwar wieder ein paar Prozentpunkte dazu. Doch in den Jubel mischt sich Sorge: Ihre Position als dritte Kraft in der Stadt ist zementierter denn je.

Von Heiner Effern und Anna Hoben

Es geht auf halb zwölf zu am Sonntagabend, eine Frau sammelt aus mehreren Vasen die Blumen ein, sie schwenkt sie in der Hand zur Musik hin und her. Die Frau lacht, es sieht aus, als schwebte sie auf Wolke sieben. Auch vorne, vor den riesigen Bildschirmen neben der Bar: gut gelaunte, ausgelassene Sozialdemokraten. Die Stimmung ist gelöst auf der Wahlparty der SPD im Paulaner am Nockherberg. Benedict Lang, Vorsitzender der Münchner Jusos, hat ein Bier vor sich auf dem Tisch stehen, er schaut in den Saal und sagt: "Ganz ehrlich, ich weiß nicht, was es heute zu feiern gibt."

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