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München:Paddelübungen im Prinzregentenbad

(Foto: privat)

Sieben ungewöhnliche Gäste erlebte am Wochenende das Prinzregentenbad. Eine Ente tummelte sich mit ihren sechs Jungen am Sonntag dort, wo bei gutem Wetter in Nicht-Corona-Zeiten sonst hunderte Badegäste Erfrischung suchen. Die Paddelübungen der Nachwuchsschwimmer starteten, wie es sich gehört, im Nichtschwimmerbecken. Am späteren Nachmittag wechselte die Gruppe keck zu den ambitionierten Kraulern ins tiefere Wasser, bevor sie sich zum Ausklang des Tages zur Rast am Fuß des Sprungturms niederließ.

Von den zahlreichen Fotowünschen der Badbesucher ließen sich alle Sieben ebenso wenig abschrecken wie von den zaghaften Vertreibeversuchen der Bademeister. Über Nacht zogen sie aber weiter. "Am Montag hat der Bademeister keine Enten mehr im Prinzregentenbad gesehen", teilten die Stadtwerke mit: "Darüber sind wir auch froh, da die Enten nur das Wasser verunreinigen würden. Wenn es nun wieder wärmer wird, werden ohnehin so viele Besucher im Bad sein, dass es der Entenfamilie zu unruhig werden würde. Badegäste ohne Federn sind uns da schon lieber."

© SZ vom 23.06.2020 / SZ

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