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Moosach:Unterführung wird höher

Die Unterlagen für das Projekt an der Dachauer Straße liegen aus

Die Pläne zur Änderung und Erneuerung der Eisenbahnüberführung über die Dachauer Straße liegen jetzt öffentlich aus. Das in die Jahre gekommene Bauwerk, das auch als Unfallschwerpunkt gilt, weil immer wieder Lastwagen und Busse an ihm hängen bleiben, gilt als nicht mehr sanierbar. Statt derzeit 3,70 Meter soll die lichte Durchfahrtshöhe künftig 4,50 Meter betragen, auch in der Breite wird erweitert. Da die Höhenlage der Gleise nicht verändert werden könne, soll die Dachauer Straße abgesenkt werden. Zwischen den Kreuzungen Gröbenzeller auf der einen und Moosburger Straße auf der anderen Seite sowie Breslauer und Riesengebirgstraße wird die Dachauer Straße neu gestaltet. Stadtauswärts wird der Linksabbiegestreifen in Richtung Gröbenzeller Straße verlängert und durch den Tunnel reichen. Außerdem werden Geh- und Radwege angelegt. An reiner Bauzeit sind bis zu 30 Monate veranschlagt, während derer der Tunnel für den motorisierten Verkehr gesperrt bleiben wird. Er soll großräumig über den Georg-Brauchle-Ring, die Trieb- und Max-Born-Straße umgeleitet werden.

Einsehbar sind Pläne und Unterlagen noch bis 28. Juli im Planungsreferat, Blumenstraße 28 b, im Raum 017 im Erdgeschoss (barrierefreier Zugang an der Ostseite des Gebäudes, Blumenstraße 28 a). Geöffnet ist montags bis donnerstags von 9 bis 18 Uhr, freitags von 9 bis 14 Uhr. Sämtliche Unterlagen stehen auch digital im Netz unter www.muenchen.de/auslegung oder bei der Regierung von Oberbayern unter www.regierung.oberbayern.bayern.de. Einwendungen können noch bis 11. August erhoben werden.

© SZ vom 08.07.2020 / anna

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