München Meilenstein erreicht

Grünflächen-Bürgerbegehren hat 20 000 Unterschriften gesammelt

Begonnen hat alles auf und mit der Truderinger Unnützwiese, die damals gegründete Bürgerinitiative "Grünflächen erhalten" hat mit dem Sammeln von Unterschriften nunmehr die Schwelle von 20 000 überschritten. Damit, so feiern es die Mitglieder der Initiative, habe man im Zuge des nach wie vor laufenden Bürgerbegehrens "einen weiteren Meilenstein erreicht". Nun sei "quasi Halbzeit beim Bürgerbegehren", das im Dezember vergangenen Jahres an den Start gegangen war, resümieren sie.

Die Initiatoren wollen mit dem Begehren die im Flächennutzungsplan ausgewiesenen allgemeinen Grünflächen für die Naherholung der Münchner Bürger schützen und vor einer weiteren Versiegelung retten. "Auch bei der aktuellen Stickoxid-Diskussion werden Naherholungsflächen und Frischluftschneisen wichtiger denn je. Wer dort baut, verbaut sprichwörtlich die Zukunft Münchens", sagt Initiativen-Sprecher Stefan Hofmeir.

Die Bürgerinitiative Unnützwiese, ursprünglich gegründet, um die gleichnamige Wiese in Trudering vor einer Bebauung zu bewahren, stellte ihre Arbeit nicht ein, als die Stadt dort den Planungsstopp verkündete. Sie setzte die Sammlung von Unterschriften vielmehr fort - nun mit dem erklärten Ziel, stadtweit alle in städtischen Flächennutzungsplänen formal ausgewiesenen Grünflächen und Parks als solche zu erhalten. Auch die Frischluftschneisen müssten weiterhin frei bleiben, da ansonsten eine Überhitzung ganzer Stadtteile im Sommer drohe, kündigt Stefan Hofmeir an.