Münchner Feuerwehr:Kollabierter Kranführer mit Hubschrauber gerettet

Münchner Feuerwehr: Um den Kranführer zu retten, musste ein Hubschrauber eingesetzt werden.

Um den Kranführer zu retten, musste ein Hubschrauber eingesetzt werden.

(Foto: Berufsfeuerwehr München)

Ein etwa 50-jähriger Mann bricht in seiner Kanzel in 50 Metern Höhe zusammen - und kann gerade noch seine Kollegen informieren. Seine Rettung ist nicht ganz einfach.

Ein Rettungshubschrauber hat am Montagnachmittag einen kollabierten Kranführer auf einer Baustelle in Forstenried aus 50 Metern Höhe gerettet. Wie die Feuerwehr am Montagabend mitteilte, war der etwa 50-jährige Mann in seiner Kanzel kollabiert und konnte gerade noch einen Notruf an seine Kollegen am Boden absetzen.

Einer der Kollegen hatte sich der Feuerwehr zufolge bereits auf den Weg nach oben gemacht, als die Rettungskräfte eintrafen. Da der Kranführer nicht mittels Drehleiter oder Hubrettungsfahrzeug zu bergen gewesen sei, habe der Einsatzleiter der Feuerwehr sich für die Rettung per Hubschrauber entschieden. Ein Ersthelfer und ein Höhenretter der Feuerwehr stiegen demnach in die Kanzel auf, um den Kollabierten zu stabilisieren und die Rettung per Hubschrauber vorzubereiten.

Der Kranführer sei dann mittels eines Bergesacks in den Rettungshubschrauber transportiert worden. Der habe ihn zu einer Wiese neben der Baustelle in der Königswieser Straße geflogen. Am Boden wurde der Mann in die Hände eines Notarztteams übergeben und anschließend mit einem Rettungswagen in eine Klinik gebracht.

Zur SZ-Startseite

SZ PlusPsychisch kranke Kinder und Jugendliche
:"Wir haben den Eindruck, dass die Jugendlichen kränker geworden sind"

Jedes fünfte Kind ist psychisch belastet. Kinder- und Jugendpsychiater Gerd Schulte-Körne spricht über junge Menschen in Krisen, Stresssituationen in der Schule und darüber, wie Eltern ihre Kinder vor psychischen Belastungen schützen.

Lesen Sie mehr zum Thema

Jetzt entdecken

Gutscheine: