München Gute Orientierung

Die Hinweisschilder im Englischen Garten haben sich bewährt

"Unzureichend" sei die Beschilderung im Englischen Garten, befand eine Bogenhauserin bei der Bürgerversammlung vergangenen Herbst und forderte mehr Hinweisschilder, "damit sich ältere Menschen und Fremde zurechtfinden". Ihr Antrag fand eine Mehrheit, und auf Empfehlungen von Bürgerversammlungen muss die Stadtverwaltung reagieren, auch wenn sie - wie in diesem Fall - eigentlich gar nicht zuständig ist, denn der Englische Garten gehört nicht der Stadt München, sondern dem Freistaat Bayern. Also holte die Stadt München Abteilung Gartenbau im städtischen Baureferat eine Stellungnahme der staatlichen Schlösser- und Seenverwaltung ein, die ihrerseits wiederum mit der hauseigenen Gärtnerabteilung Rücksprache nahm. Das Ergebnis: Die Beschilderung im Park bleibt so, wie sie ist.

Die Übersichtspläne im Englischen Garten hätten sich "über viele Jahre bewährt", begründete die Schlösser- und Seenverwaltung ihre Haltung. Die Lageplan-Schilder böten "an zentralen Stellen Information und Orientierung". Im Englischen Garten stünden überdies zahlreiche Straßen- und Verkehrsschilder, und es sollte "unser aller Interesse sein, einen ,Schilderwald' zu vermeiden", heißt es weiter. Die Behörde erklärte sich aber weiterhin bereit, konkrete Verbesserungsvorschläge, die eingehen, zu prüfen.