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München:Friedhöfe sind kein Freizeitort

Die Osterwoche steht an, das Wetter soll anhaltend schön sein. Viele Menschen zieht es jetzt zu den Gräbern ihrer Verstorbenen auf die Münchner Friedhöfe. Zudem könnten sie auf die Idee kommen, die Anlagen seien weniger überlaufen als so manche Münchner Parks - beziehungsweise dort würde weniger kontrolliert. Deshalb appelliert Stephanie Jacobs, Referentin für Gesundheit und Umwelt, an die Bevölkerung: "Ich rufe alle Münchnerinnen und Münchner dazu auf, sich auf den Friedhöfen so zu verhalten, wie es die derzeitigen Ausgangsbeschränkungen der Bayerischen Staatsregierung fordern. Also: Abstand halten, keine Gruppenbildung." Dies sei gerade auch zum Schutz von älteren Friedhofsbesuchern geboten. Gegen einen kurzen Besuch auf dem Friedhof, allein oder mit Angehörigen des eigenen Haushalts sei grundsätzlich nichts einzuwenden. Doch, so Jacobs, komme es insbesondere auf dem Alten Nördlichen Friedhof und dem Waldfriedhof, derzeit zu "verstärkter Freizeitnutzung". Der Besuch von Friedhöfen in größeren Gruppen oder Gruppenbildung zu einem gemeinsamen Gespräch seien nicht erlaubt. Auch beim Friedhofsbesuch müssten mindestens 1,5 Meter Abstand voneinander eingehalten werden. Und auch darauf weist die Referentin hin: "Grundsätzlich gilt auch die Friedhofssatzung; Fahrradfahren ist auf Friedhöfen nicht erlaubt."

© SZ vom 06.04.2020 / czg

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