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Zwischenlandung in München:18-Jährige bringt Baby im Flugzeug zur Welt

Die junge Frau war gerade auf dem Weg zum Vater des Kindes, der in London lebt - doch dann kamen Wehen in zehntausend Metern Höhe dazwischen.

Die Bundespolizei am Flughafen hat am Dienstag eine junge Jemenitin ausnahmsweise gänzlich ohne Ausweispapiere einreisen lassen. Das Mädchen war erst wenige Minuten zuvor in zehntausend Metern Höhe geboren worden. Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, war ihre Mutter mit einer ägyptischen Fluggesellschaft auf dem Weg von Kairo nach London, wo ihr Partner lebt.

Der konnte dann doch nicht bei der Geburt dabei sein: Unterwegs setzten die Wehen ein und der Pilot holte sich die Genehmigung für eine außerplanmäßige Zwischenlandung im Erdinger Moos. Die 18-jährige und ihre neugeborene Tochter erholen sich nun in einem Krankenhaus im Umland von den Strapazen der Geburt.

Ein Junge hätte nach dieser Geschichte natürlich nur Franz Josef heißen dürfen. So aber konnte die Polizei noch keinen Namen verkünden.

© SZ vom 16.09.2020 / anh/mmo

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