Dokumentarfilm über Narben:Eingravierte Erinnerung

Dokumentarfilm über Narben: Hannah Yael van Altena findet es spannend, "dass wir am ganzen Körper Stellen haben, die Erinnerungen festgehalten haben, die ich sonst nicht mehr hätte".

Hannah Yael van Altena findet es spannend, "dass wir am ganzen Körper Stellen haben, die Erinnerungen festgehalten haben, die ich sonst nicht mehr hätte".

(Foto: Robert Haas)

Verletzungen erzählen immer eine Geschichte. Als die Filmstudentin Hannah Yael van Altena auf eine ihrer Narben angesprochen wurde, beschloss sie einen Dokumentarfilm über genau dieses Thema zu drehen - und die Geschichten über Narben und ihre Menschen zu erzählen.

Von Luca Lang

Wenn Hannah Yael van Altena lacht, dann zieren zwei kleine Falten jede Seite ihres Gesichts. Vom Augenwinkel Richtung Nasenflügel. Ein, zwei Zentimeter darüber, dort, wo bei Brillenträgern normalerweise der Bügel sitzt, ist eine Narbe. Ganz unscheinbar. Und trotzdem erzählt sie eine Geschichte.

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